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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 40 (1912)

Stat. 
Bork. | 
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Keit. | 
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Kiel 
Wus. 
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Stat, 
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Mem. | 12 
Die. Witterung an der deutschen Küste im September 1912, 
639 
Niederschlag, mm!) 
Zahl der Tage 
Windgeschwindigkeit ?) 
(11 AD- . . 
A \ weich. = 
„Ze, 5 [Gm S|S 
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mit Nieder-=, |. 4 aeiter,|trübe, 
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0.21 1.015.0110.01M 1861 E25: | RS 
Meter pro Sek. 
Mittel] Abw. | Starm-| 
Daten der Tage 
mit Sturm 
70 95/-- 23) 2%) 10. 16 
35 94416) 5 5.15 
58, 89/10) 23 80. | 17 
39; 70 8! 24| 6.116. 
46 a 87/4 20| 30, 5. 17, 
18) 8 20l—39| 3, 30.112 
42! 26 68-416 15 | 24.117 
29 38 67— 7] 8 44.24[17 
66 481114 + 2) 34 18.110 
33! zO! 83l_L.15 37! 3 Im 
12 
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81'—0.47 10.5 
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4981 12979 
| 
Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage) 
Mittl. Wind- 
stärke (Beaufort) 
„812/21. 828 |.JEIE Eu EEE sem 
eV | an 80x 
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2,5 
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2,3 
2.1 
“ 
4 
A Q 
Bei einem im Westen um 3 bis 4, im Osten um 1 bis 2 mm zu hohen 
mittleren Barometerstande war die Witterung an der deutschen Küste kühl und 
mit wenigen Ausnahmen ziemlich regnerisch; die Mitteltemperaturen des Monats 
lagen um 2 bis ‚3° C unter den normalen, Die stärksten Niederschläge hatte 
Neufahrwasser mit 114 mm, 62 mm zu viel; allerdings muß hierbei berücksichtigt 
werden, daß dort an einem einzigen Tage, dem 18., allein 34 mm fielen, Die 
registrierten Windgeschwindigkeiten hielten sich im Westen nahe den normalen, 
erreichten diese aber an der Ostseeküste nicht ganz. Die Winde wehten vor- 
wiegend aus. westlichen und nordwestlichen Richtungen. Stürme traten am 4. an 
der Nordseeküste, vom 5, bis 7. fast an der ganzen deutschen Küste, am 8. an 
der westlichen Ostsee-, am 9. im westlichen Teile der Nordseeküste auf, Sie 
wehten meist aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen. -Am 15, bis 17. sowie 
am 29. stellten .sich noch vereinzelt steife Winde ein. Sehr gewitterreich waren 
der 2. und der 5. bis 7. September; fast die ganze deutsche Küste hatte am 5. 
und 6, Gewitter, Nebel wurde nur am 12. in einiger Verbreitung beobachtet. 
Tage mit heiterem Wetter waren der 3., 12. und 19. bis 29, In der letzteren Periode 
ist die östliche Ostseeküste vom 23, bis 28, ausgenommen, ; 
Bis zum 11. September herrschte fast ununterbrochen die zyklonale Wetter- 
lage. Besonders bemerkenswert waren während dieser Zeit zunächst der 4, bis 
7., wo die deutsche Küste von stürmischen Winden heimgesucht wurde. Ein 
Maximum von 770 mm Höhe lag am 4, über Südwest-, ein Minimum von 740 mm 
Tiefe über. Nordwesteuropa, Es verursachte schon an diesem Tage an der 
Nordseeküste vielfach steife und stürmische Südwestwinde. Am folgenden Tage 
erschien das Minimum ostwärts verlagert, über der Gegend. von Südnorwegen. 
ı) Die Niederschlagswerte sind auf ganze Millimeter abgerundet. 
2) Erklärung siehe »Ann. d. Hydr. usw.« 1905, S, 143.
	        
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