Daintree River,
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sie schnell zu 3.7 m und 5,5 m (2 und 3 Fad.) zu. Bei Ebbstrom: und steifen südöstlichen
Winden brandet es quer über die Barre und sie ist dann für Boote
gefährlich.
An- und Einsteuerung. Ist man, vom Norden oder Süden her, bis zur Ansteuerungstonne
gekommen, so führen die beiden Baken auf dem westlichen
Flußufer in Linie gehalten im Fahrwasser über die Barre, Das Fahrwasser über
die Barre ist bei schlichtem Wasser zu erkennen, wenn nicht der Fluß gerade
viel Oberwasser mit sich führt,
Ankerplatz auf dem Flusse. Drei oder vier kleine Schiffe können längs
des nördlichen Flußufers vermuren; Ankerplatz auf 4.3 m Wassertiefe findet
man vor dem südlichen Ufer gegenüber einer Baumgruppe.
Kleinere Mitteilungen.
Aracajü. Berichte von Kapt. C. Neumann, D., »Parthia«, und Kapt.
Stockhorst, D. »Paranagua«,
Kapt. Stockhorst schreibt:
„Die Ansteuerung von Aracajü bietet keine Schwierigkeiten; die im
Segelhandbuch angeführten Landmarken sind gut und.weit zu- sehen.
Die Barre. Im Handbuch der Ostküste Südamerikas sind zwei Barren,
eine. Südbarre und eine Nordbarre, angegeben. Über die Südbarre ist seit Jahren
kein Schiff mehr. gekommen, sie ist ganz versandet, und das frühere Fahrwasser
ist durch einen 250 m breiten Sandrücken vom Meere getrennt. Die Nordbarre
wird aber durch den Strom, der nur diesen einen Weg hat, gut tief gehalten.
Sie besteht aus so hartem Lehmstein, daß sich Schiffe, die dort stießen, erheblich
beschädigen würden, Am 10. August 1912, zwei Tage vor Neumond, fanden wir
beim Passieren der Barre zwei Stunden vor Hochwasser nicht weniger als
4.77 m (15’8”). Am 183. August, einen Tag nach Neumond, fand. ich von einem
Schiffsboot aus bei Niedrigwasser 4.06 m (13’ 4”) und zwei Stunden vor Hochwasser
5.64 m (18’ 6”). Da meist gutes Wetter herrscht, so steht wenig Seegang
auf der Barre,
Der Hafen ist. geräumig und tief. Schiffe, die mitten. darin ankern,
können nach beiden. Seiten hin schwaien,: Die Brücken, an denen man löscht,
sind alt und verkommen, Güter können nach dem Lande hin und aus einer
Luke gelöscht werden. Die Lotsen kommen. ansteuernden Schiffen entgegen,
sie kennen das Fahrwasser, sind aber mit Manövern nicht vertraut.“
Kapt. C. Neumann schreibt:
„Wir verließen Santos am 8. August und passierten am 14, Rio Real,
dessen Leuchtfeuer schon auf 14 Sm gesichtet wurde, An.der Signalstelle von
Vasa Barris, die im Handbuche der Ostküste Südamerikas, I, Teil, S. 322, beschrieben
ist, steht jetzt‘ ein Bakengerüst mit einem Wärterhause und einem
Signalmast. Dieser ist aber auf Entfernungen über 7 Sm schlecht auszumachen,
weil Bäume dahinter stehen. Dagegen ist der Leuchtturm von Aracajü über die
Dünen weg sehr gut zu sehen, wenn man von Süden kommt. Die Südbarre von
Aracajü ist vollständig versandet. Die schwarze und spitze Ansteuerungstonne
liegt rw. 98° (mw. S0z07/,O) 3 Sm vom Leuchtturm. ‚»Parthia« ankerte etwas
nördlich von der Tonne auf 9.1 m (5 Faden) Wasser. Von der Signalstelle auf
der Osthuk, einem Bakengerüst mit Wohnung, Mast und Rahe, die aber wegen
der Hügel und Bäume dahinter schlecht auszumachen war, wurden keine Wasserstandssignale
gezeigt; als wir später einfuhren, wehte nur eine rote Flagge an
der Mastspitze. Zunächst kam ein einmastiges, rotes Lotsenboot mit einem
schwarzen P am Bug und lotete die Barre aus. Diese ist durch zwei lange
Stangen mit einer roten und einer schwarzen Flagge gekennzeichnet. Um 3 Uhr
kam ein Lotse an Bord, und um 4 Uhr, zwei Stunden vor Hochwasser, dampften
wir mit einem Tiefgange von 10’ 5” vorn und 11’ 3”. hinten über die Barre, Auf
dieser waren 4.27 m (14) Wasser über sehr hartem Grunde. Sie hat nur geringe