612 . Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1912.
bis in den Kern der Flüssigkeitssäule verhinderte, Jedoch konnte diesem Übel-
stand radikal durch Einsetzung eines Stückes aufgerollter Eisendrahtgaze in
den Verdampfer abgeholfen werden, die die Wärme von der Wand des Ver-
dampfers auf die ganze Flüssigkeitssäule überleiten konnte, .
Um den Verbrauch an Pharoline bei 3 Atmosphären Überdruck auf
gleiche Höhe mit dem normalen Petroleumverbrauch, das ist 1300 gr/stündlich,
zu bringen, mußte die Bohrung der Ausströmungsöffnung auf 0.65 mm ver-
größert werden, was dem etwas größeren spezifischen Gewicht von Pharoline-
dampf zuzuschreiben ist.
Pharoline-Glühlichtlampe (Typ 1910).
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Zwischen dem Gebrauch von Pharoline und Petroleum ist bei ein und
derselben Lampe kein Unterschied in Lichtstärke zu bemerken, was wegen der
Gleichheit in kalorischem Vermögen auch zu erwarten ist. Der große, mit dem
Gebrauch von Pharoline verbundene Vorteil besteht somit allein in der Tat-
sache, daß bei gut geregelter Erwärmung des Verdampfers die Ausströmungs-
öffnung des Dampfes sich selbst während der längsten Nächte nicht verstopft,
wodurch die anfängliche Lichtstärke bestehen bleibt, ohne daß das Wärter-
personal einzugreifen braucht.
Auf Grund des mit Pharoline erzielten Ergebnisses konnte mit Benutzung
des bekannten Regenerativprinzips der Nutzeffekt der Lampe verbessert werden.