Buünbury
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richtet, daß der Berg Lennard von den verschiedenen Bergen im Innern schlecht
zu unterscheiden ist.
Bei Nacht bilden die Leuchtfeuer auf Kap Naturaliste, auf der Casuarina-
Huk, auf dem Hafendamm und auf der Ladebrücke gute Landmarken. ;
An- und Einsteuerung, Für vom Norden kommende Schiffe bietet die
Ansteuerung der Koombanah-Bucht keine Schwierigkeit, wenn man in ange-
messenem Abstand von der Küste bleibt. Man meide die Bouvard-Riffkette,
die 4!/, Sm südsüdwestlich vom gleichnamigen Kap beginnt und sich etwa 10 Sm
weit in S!/,„W-Richtung erstreckt. Das nördlichste Riff liegt 1°, Sm, das süd-
lichste 3'/, Sm von der Küste entfernt; von letzterem peilt der Berg Willianı
rw. 97° (mw. OzS), von ersterem das Kap Bouvard rw. 12° (mw. Nz01/„0). Auf
der Riffkette brandet es nur bei schwerer Dünung. Zwischen 9 und 11 Sm
nördlich von der Koombanah-Bucht befinden sich verschiedene trocken liegende
Riffe und blinde Klippen, die sich 2 bis 3 Kblg von der Küste erstrecken,
während 3%, Sm nördlich von der Bucht zwei blinde Klippen 6 Kblg von der
Küste entfernt liegen. Man darf also auch hier nicht zu nahe an die Küste
heranlaufen,
Wenn vom Süden kommende Schiffe Kap Leeuwin mit den vorgelagerten
Untiefen passiert haben und nördlich von der Hamelin-Bucht stehen, so bietet
für sie das Fahrwasser keine gefährliche Stellen mehr, wenn sie in angemessenem
Abstand von der Küste nach Norden steuern. . Bei der Umsteuerung von Kap
Naturaliste ist jedoch große Vorsicht geboten. Verschiedene kleine Klippen,
die bei Niedrigwasser aus dem Wasser ragen, liegen 2 Kblg vom Ausläufer des
Kaps entfernt, und 1!/, bis 2 Sm nördlich vom Kap erstreckt sich die Wright-
Bank, auf der es bei hoher Dünung brandet. Diese Bank besteht aus zwei
Teilen, die in NWzN-Richtung !/, Sm voneinander entfernt liegen. Bei schlechtem
Wetter bemerkt man schon !/, Sm westlich von diesen Untiefen Roller, wodurch
ohne Zweifel der Anfang des seichten Wassers vor der Bank gekennzeichnet
wird. Roller wurden auch schon zwischen der Bank und Kap Naturaliste be-
merkt, so daß man annehmen muß, daß es auch hier branden wird bei
stürmischen auflandigen Winden. !/, Kblg nördlich von der Wright-Bank beträgt
die Wassertiefe 42 m, der Grund besteht aus Kies und Muscheln,
Für vom Westen kommende Schiffe bilden. die beiden beinahe in der
Wasserlinie liegenden Naturaliste-Riffe eine große Gefahr. Dieselben liegen
19 Sm nördlich von Kap Naturaliste und 7 Kblg in nordöstlicher Richtung von-
einander entfernt. Das nördliche Riff ist in N-S-Richtung länger als 1 Kblg
und etwa !/, Kblg breit. Seine Westseite fällt senkrecht ab, wodurch bei
schlechtem Wetter das Wasser der sie treffenden See zu beträchtlicher Höhe
emporgeschleudert wird. Im übrigen brandet die See nicht immer auf den
Riffen. Lotungen geben keinen Anhalt über die Nähe der Riffe, da man in
1 Kblg Abstand von ihnen noch 37 bis 42 m Wassertiefe findet.
Befindet man sich innerhalb der Naturaliste-Riffe und steuert auf die
Koombanah-Bucht zu, so passiert man nördlich vom Hafendamm, der von der
Casuarina-Huk aus in nordöstlicher Richtung verläuft, wenn man den Berg
Lennard mit dem sattelförmigen Sandhügel an der Küste an der Ostseite der
Bucht in rw. 104° (mw. OSO*/,ÖO)-Peilung in Linie bringt und auf dieser
Peilung einsteuert. Nach Passieren des äußersten Endes des Hafendammes
steuere man dann auf südöstlichem Kurse unter Zuhilfenahme von Peilungen
der Landungsbrücke nach dem Ankerplatz.
Bei Nacht darf man, vom Südwesten kommend, die 15 m Grenze nicht
eher überschreiten, als bis man sich in gutem Abstande nördlich vom Hafen-
damm bei der Casuarina-Huk befindet. Ortsunkundige sollten lieber den Tag
abwarten, ehe sie nach der Bucht einlaufen,
Für nach der Bucht einkreuzende Schiffe sei bemerkt, daß die Wasser-
tiefen allmählich abnehmen, so wie man sich der Küste an der Ostseite der
Bucht nähert; man findet noch 5.5 m Wassertiefe in !/, Sm Abstand von der
Küste. Häufig findet man hier jedoch schwere Dünung, und bei schlechtem
Wetter steht starke Brandung auf der 6 Kblg von der Küste und 6.8 m unter