342 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1912.
achters zwischen den nach dem Mondmittelpunkt und nach dem Stern gezogenen
yeraden Linien, Es sei ferner die mittlere Greenwicher Zeit des Augenblicks
der Beobachtung bekannt, so daß aus den Ephemeriden des Greenwicher nau-
tischen Almanachs die wahre Mittelpunktsdistanz d, d. h. der Winkel am Erd-
mittelpunkt zwischen den nach dem Mondmittelpunkt und nach dem Stern ge-
zogenen geraden Linien, berechnet oder aus einer Tafel entnommen werden kann.})
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(x)
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Die Differenz zwischen diesen Distanzwerten ergibt
die Höhenparallaxe
+P=d-—d,
Nun ist ferner in den Angaben des nautischen
Almanachs die Horizontalparallaxe = gegeben und wird
für die ungefähre Breite des Beobachtungsortes für Ab-
plattung der Erde berichtigt. Es folgt nun aus der be-
kannten Beziehung
/
P=—x cos NW
FP d’—d
cos h' = x”
h' bedeutet die Höhe des Mondes über dem scheinbaren Horizont des
Beobachters. Durch Addition folgt die wahre Höhe h
b=P-A4HMWM.
ZT
1) Vgl. v. Schaper. Eigenberechnung der Monddistanzen. »Aun, d. Hydr. usw.« Jahrgang
1910. &. 689 n ff