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Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 40 (1912)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1912.

Lage des Leuchtfeuers auf der Casuarina-Huk ist 33° 19’ S-Br. und 115° 39’0-Leg.
Die Mißweisung für das Jahr 1912 beträgt etwa 4.5° W,, die jährliche Änderung —%.
Allgemeines, Die Koombanah-Bucht ist zwischen der Casuarina-Huk im
Westen und dem gegenüberliegenden Festlande im Osten 1'!/, Sm breit und
5). Sm tief, Sie ist ungeschützt gegen nördliche und nordwestliche Winde;
gegen westliche Winde gewährt der von der Casuarina-Huk aus in nordöstlicher
Richtung hinausgebaute Hafendamm, der als Wellenbrecher dient, den an der
Ladebrücke und vor Anker liegenden Schiffen leidlichen Schutz. Es ist beabsichtigt,
 den Hafendamm noch zu verlängern, so daß dann die Schiffe auch
gegen erstgenannte Winde geschützt sein dürften,
Landmarken. Die Küste südlich von Fremantle bis zum Kap Naturaliste
an der Westseite der Geographe-Bucht ist im allgemeinen kahles sandiges Land,
zu dem sich paralell eine Kette von Sandhügeln hinzieht. Immerhin ist die
Küste jedoch hier reicher an Vegetation und zeigt einen mehr fruchtbaren
Charakter, als nördlich von Fremantle, Von Kap Bouvard auf 82° 41’ 8-Br.
und 115° 37’ O-Lg. erstreckt sich 25 Sm weit in südlicher Richtung ein durchschnittlich
 55 m hoher Gebirgsrücken, der an seinem obersten Ende mit Gras
bestanden ist. Nachher nehmen die Hügel auf einer Strecke von 3 bis 4 Sm
bis zu 21 m Höhe ab, steigen dann aber wieder allmählich an in der
Nähe der Koombanah-Bucht. Etwa 6 bzw, 16 Sm südlich vom Kap sind
zwei auffällige Sandflecken, die sich vom Strande bis zum Gipfel des eben anvyeführten
 Rückens erheben, Eine auffällige Landmarke bildet der Berg
William, der etwa 30 Sm nordöstlich von Bunbury zu 515 m Höhe ansteigt.
 Auffällig ist auch der 335 m hohe Berg Lennard, 12 Sm östlich von
der Casuarina-Huk gelegen, der mit dem sattelförmigen Sandhügel auf dem Festlande
 an der Ostseite der Koombanah-Bucht eine gute Landmarke beim Einsteuern
 nach dieser Bucht bildet. Casuarina-Huk an der Westseite der Koombanah-Bucht
 besteht aus mit niedrigem Pflanzenwuchs bestandenen Sandhügeln,
die allmählich zu 40m Höhe ansteigen, Auf ihr steht ein Leuchtturm, der
nach Kapt. J. Jochimsen die beste Landmarke beim Ansteuern von Bunbury
bildet, Südlich von der Huk, 3 Sm davon entfernt, liegt ein bemerkenswerter,
83 m hoher, doppelköpfiger Grashügel, the Paps, und 13 Sm südwestlich von ihr
der hohe kahle Sandflecken Minninup, der eine der auffälligsten Landmarken in
der Geographe-Bucht bildet. Kap Naturaliste, das westliche Vorland dieser
Bucht, ist 122 m hoch. Auf seinem äußersten Ende erheben sich mehrere
niedrige Sandhügel, die bei Nacht manchmal auffällig abstechen von den im
Hintergrund liegenden dunklen Dünen, und so zum Ausmachen des Kaps wesentliche
 Dienste leisten. Auf dem Kap befindet sich ein Leuchtturm.
Die Küste südlich vom Kap Naturaliste ist felsig, meist dicht bewaldet
und 120 bis 240 m hoch. 2 Sm südlich vom Kap erhebt sich auf ihr ein 209 m
hoher Grashügel mit rundem Gipfel, während 41/, Sm südlich vom Kap eine
schmale, an den Ost- und Westseiten steil abfallende Hügelkette zu 229 m Höhe
ansteigt. Zwischen dieser Kette und der Küste an der Geographe-Bucht erstreckt
 sich ein dicht bewaldeter, 90 bis 170 m hoher Rücken einige Meilen
weit in südlicher Richtung. 1'/, Sm südlich vom Kap und etwa 1 Kblg von
der Küste entfernt ragt die bemerkenswerte Sugarloaf-Klippe 42 m aus dem
Wasser empor. Etwa 81/, Sm südlich von dieser liegt Kap Clairaut, eine 30 m
hohe, aus Sandhügeln bestehende Huk, die spärlich mit niedrigem Strauch- und
Buschwerk bestanden ist. Innerhalb der Huk steigt das Land steil zu 150 bis
180 m Höhe an, Weitere 10 Sm nach Süden liegt die Cowaramup-Huk, und
2'/, Sm südöstlich von ihr erhebt sich ein teilweise bewaldeter Hügel 196 m
über dem Meere.
Zum Ansteuern des Hafens dienen dann noch, außer dem schon angeführten
 Berg Lennard und dem sattelförmigen Sandhügel, der Hafendamm und
die im Hafen liegenden Schiffe als Landmarken. Von Kapt. J. Jochimsen
konnte der Berg Lennard und der sattelförmige Sandhügel des regnerischen
Wetters halber nicht deutlich ausgemacht werden. Kapt. P. Fretwurst be-
            
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