Chinnampo (Korea).
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gestreifte Tonne, die eine 7.8 m (4'/, Fad.)-Bank bezeichnet, zu, die wir etwa
2 Kblg an B-B. ließen. Darauf steuerten wir auf die Fahrwassermitte zwischen
der Insel Pyo somu und der ihr gegenüberliegenden Huk des Festlandes zu.
Hier fanden wir, daß der Flutstrom immer noch schräg von achtern, in der
Pyo somu-Durchfahrt aber in der Richtung des Fahrwassers setzte. Nach
Passieren von Pyo somu wurde die Mitte des Fahrwassers gehalten bis vor die
Quarantänestation, die sich durch Flaggensignale bemerkbar machte und zum
Ankern aufforderte. Landesunkundigen kann die Einsteuerung während der
Nacht nicht empfohlen werden.«
Aus dem Bericht des Kapt. Hülsebusch geht hervor, wie auch von anderer
Seite bestätigt wird, daß man beim Einsteuern an der Hand der Seekarte be-
sonders auf den jeweilig herrschenden Strom gut achtzugeben hat, da der-
selbe oft fast quer zur Kursrichtung und außerdem mit erheblicher Stärke setzt.
Daher ist es nicht zweckmäßig, Kurse anzugeben, die nach der Karte wohl im
Fahrwasser entlang führen, in Wirklichkeit aber wegen des Stromes nicht gesteuert
werden dürfen. Man sollte das Einsteuern nur an der Hand einer Spezialkarte
unternehmen und dann unter Berücksichtigung des angetroffenen Stromes seinen
Kurs wählen. Nach Passieren von Sei Tau halte man sich gut westlich von den
sich in nordöstlicher Richtung von Cho Da erstreckenden Sänden und tfrachte
danach, später in der Mitte zwischen deren nordöstlichem Ende und dem süd-
westlichen Ende der nördlichen Untiefen hindurch zu laufen, also in der Mitte
zwischen den beiderseitigen Tonnen hindurch. Dann steuere man so, daß man
die westliche Sister-Insel in geringem Abstand passiert, ändere hier den Kurs
östlich und fahre in der Mitte zwischen dem Nordende von Dau Chen und der
dieser Insel gegenüber an der Südkante der dortigen Sände liegenden Tonne
hindurch. Man steuere dann auf den 7.6 m hohen Felsen Chiri somu zu, bis
die an der Südseite des Fahrwassers liegende 35 m hohe, einen Leuchtturm
tragende Klippe Chaan tau etwa SSW peilt, ändere dann den Kurs, so daß er
in der Mitte zwischen dieser Klippe und der vor ihr in der Föhrde liegenden
Tonne hindurch führt, und ferner auf die Mitte‘ der Durchfahrt südlich von Pyo
somu zu. Nach Passieren dieser Durchfahrt bietet die Weiterfahrt keine
Schwierigkeiten mehr, sofern man die Karte berücksichtigt und etwa die Mitte
der Föhrde hält.
Die Südeinfahrt wird nur ausnahmsweise und ausschließlich von Küsten-
dampfern benutzt, die von Süden kommen und bei westlichen Winden hinter
den vorgelagerten Choppeki- und Hanare-Sänden Schutz erwarten. Kapt. Mörsel
benutzte die Südeinfahrt als Küstenlotse für das russische Kanonenboot »Otwaznji«
im Jahre 1897.
Nach dem Passieren der Techong-Gruppe steuere man mit nördlichem
Kurse die Choppeki-Huk und die Pillar-Klippe auf 38° 8’ N-Br. an. Die letztere
umfahre man in 1 Sm Abstand bis sie etwa rw, 152° (mw. SSO) peilt, darauf
steuere man Kurs rw. 73° (mw. OzN), bis die Klippe rw. 220° (mw. SW) peilt;
dann ändere man den Kurs auf rw. 42° (mw. N01!/,0) und halte die Pillar-Klippe
in rw. 222° (mw. SW1/,W)-Peilung achteraus. Man halte die Klippe in dieser
Peilung so lange, bis Toa kak, die Osthuk von Cho Da rw. 17° (mw. NNO) peilt;
dann steuere man auf Toa kak in dieser Peilung zu, wobei man mehr als 1 Sm
westlich von der Huk Go rin chi ki bleibt, Sobald der 182 m (596’) hohe Gipfel,
3 Sm ostsüdöstlich von Hombagu-Huk rw. 39.5° (mw. NO) peilt und mit der
Huk Rei sei ki in Eins ist, steuere man mit nordöstlichem Kurs auf den er-
wähnten Gipfel zu, bis die Ostkante von Taku somu in Eins ist mit dem 5 m
hohen Inselchen, das !/, Sm nordwestlich von Hombagu liegt. Diese Deckpeilung,
rw. 4° (mw. N7/;0), führt zwischen dem Riff Iwa ki sho und den Klippen vor
Rei sei ki hindurch und muß innegehalten werden, bis man sich auf etwa 1 Sm
Abstand von der Huk Hombagu befindet. Kapt. Mörsel empfiehlt für die
Durchsteuerung zwischen dem großen Riff an der Südost- und Ostseite der Insel
Cho Da und dem ebenfalls sehr ausgedehnten Strandriff südlich von Hombagu
und westlich von Rei sei ki größte Vorsicht. Wenn man sich in 1 Sm Abstand
von Hombagu befindet, steuere man rw. 343° (mw. NzW)-Kurs und passiere