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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1912,
Faßt man das Wesen der Hyperbelfunktionen analytisch, so ist das Argument
derselben der Doppelsektor 2F =— g, und wie man beim Kreise x? + y* = 1,
X==C0OS@, Y = Sing setzen kann, so sei ganz analog für die gleichseitige
Hyperbel x? — y*? = 1:
x = Cofg
Y = Sing
so daß ihre Gleichung übergeht in
Co? p— Sing = 1 . .. (VI)
Da x = Cof g nie kleiner als 1, aber über alle Maßen groß werden kann,
ebenso y = Sing zwischen 0 und co schwankt, so unterscheiden sich der hyper-
bolische Sinus und Kosinus wesentlich von ihren gleichnamigen Kreisfunktionen,
Die Hyperbelgleichung x? — y* = 1 wird aber auch befriedigt durch die
Substitutionen
1
Sa z) y = tang %Z,
so daß man den hyperbolischen Kosinus ohne weiteres gleich einem reziproken
zyklischen Kosinus, den hyperbolischen Sinus aber einer trigonometrischen
Tangente gleichsetzen kann. Aus
1 En .
Col pp = “x und Sing = tang%/
Folgt, wenn man die Quotienten aus dem hyperbolischen Sinus und Kosinus
gleich der hyperbolischen Tangens setzt:
Tangp = sing. . 00.0... 20.0040. (VIT)
Wir bedürfen für die Transformation des Integrals (IV) auf hyperbolische
Funktionen noch der Kenntnis des Differentials von Co[ g. Um dieses möglichst
einfach zu erhalten, gehen wir vom Moivreschen Satz aus. Es ist bekanntlich:
e7iF — cosgp—ising = cos g -4- + sin a
(ei) = cos ip sinig = ef
(e7 ir) = cosig—-;-sinig = e7”f
Durch Multiplikation von (VIII) und (IX) folgt
ef.e”? = e°=1= costigp — (7 sinig))
und dies mit (VI) verglichen,
cosip = Cofg
einig = Cine;
(VID
(1X)
also ist auch
und hieraus
folglich
e* = Cojgy + Eine
e7* = Col — Sing
ee” Le7? - eP—_e7?
u — = Öof gi 57 — Sing
Soigp _ „A (7 te) —
de de 9
Sin oe.
(X;
Nach diesen Vorbereitungen wollen wir nun in das Integral | SE Hyperbel-
funktionen einführen, „SD
Wir setzen also:
- 1
Con = ——
cos
=. sin
Sinu-du = AP ag
DORX- ID