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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 40 (1912)

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Aunalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1912, 
1 
0.0456%/9 
0300 
0157 
0119 
"A080 
31/,min 
61 
35 
75 
180 
NaNOQ, 
0.155 9% 
‚078 
0891 
0315 
0263 
Nal 
0.074209 
‚0560 
0376 
02638 
0221 
‚0188 
0179 
01325 
61320 
00940 
00915 
„00904 
Amin 
6 
7 
17} 
231 
311% 
38 
S4 
210 
160° 
270 
195 
1’, Nas SO, 
0.282 9% 
192 
098 
079 
‚0195 
„0400 
‚0300 
| 
] 
u 
41 ‚min 
65% 
23 
48 
98 
A1/ 
5 min 
4 
61, 
9% 
17 
231 
> 150 
210 
DO4 
In der vorstehenden Tabelle II sind für sechs Salze die den zugehörigen 
Prozentgehalten p entsprechenden Zeiten t, die zwischen dem Schütteln und dem 
Auftreten einer mit bloßem Auge merklichen Flockenbildung verfließen, an- 
gegeben. Für schwächere Konzentrationen finden sich zuweilen nur Grenzwerte, 
innerhalb deren der selbst nicht beobachtete Beginn des Ausfallens liegt. Die 
Temperaturen lagen zwischen 22° und 24°C. In Fig, 2 sind die Werte- der 
Zeiten t als Ordinaten, die der Gehalte p als Abszissen aufgetragen. 
Bei einigen Salzlösungen wurde, nachdem die Fällung vollendet war, die 
überstehende Flüssigkeit vorsichtig abgegossen oder abgesaugt und diese sowie 
der Bodensatz im Porzellantiegel bis zur Trockene abgedampft. Von der 
Gewichtszunahme der Tiegel wurde die Menge des zur Fällung zugesetzten Salzes 
abgezogen, Da es nicht möglich war, den gefällten Ton zu erhalten, ohne daß 
etwas von der Flüssigkeit mit eingedampft wurde, wurde eine dam mit dem Ton 
in den Tiegel übergefüllten Flüssigkeitsvolum entsprechende Salzmenge in Abzug 
gebracht. Auf diese Versuche beziehen sich die folgenden Angaben: : 
KCL 21 Minuten, nachdem die Schlämmung mit 0.03%, Salzgehalt ge- 
schüttelt war, also 151/, Minuten nach Beginn der Flockung, wurde die über- 
stehende Flüssigkeit vom Bodensatz getrennt, In diesem waren, bezogen auf 
25 cm* Schlämmung, 45 mgr Ton, in jener 16 mgr. Es waren also annähernd 
75%, des Tones binnen 21 Minuten niedergeschlagen. Einen wenn auch nur mit 
weitgehender Beschränkung als zutreffend anzusehenden Vergleich mit der 
Fällungsgeschwindigkeit in reinem Wasser erhält man, wenn man beiderseits das 
Produkt aus der noch schwebenden Tonmenge mit der verflossenen Zeit bildet; 
dieses beträgt hier für die Salzlösung */, - 25, für das reine Wasser 114.47; die 
0.03%, K Cl-Lösung hat also eine etwa 730mal größere Fällungsgeschwindigkeit 
als reines Wasser. 
KHCO0,. Die Schlämmung mit 0.188%, Salz wurde 81/„ Minuten nach 
Beginn der Flockung, also 12!/, Minuten nach dem Schütteln abgesaugt. Der 
Bodensatz mit etwa 2.5 cm? Flüssigkeit blieb zurück und gab nach Abzug des 
Salzes für 25 cm% 65 mgr Ton. Die Flüssigkeit wies zwar 42 mgr Rückstand 
auf, davon sind aber 41 mgr als eingedampftes KH CO, abzuziehen; es war also 
hier nicht mehr */,, des Tones nach 121/, Minuten suspendiert. — Bei p = 0.0158%, 
war nach 22 Stunden 503 mgr aus 25 cm? Flüssigkeit ausgefallen; innerhalb 
weiterer 44 Stunden fielen nochmals 11.3 mer aus: 4.5 mer ergab die dann ein-
	        
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