28
Aunalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1912,
1
0.0456%/9
0300
0157
0119
"A080
31/,min
61
35
75
180
NaNOQ,
0.155 9%
‚078
0891
0315
0263
Nal
0.074209
‚0560
0376
02638
0221
‚0188
0179
01325
61320
00940
00915
„00904
Amin
6
7
17}
231
311%
38
S4
210
160°
270
195
1’, Nas SO,
0.282 9%
192
098
079
‚0195
„0400
‚0300
|
]
u
41 ‚min
65%
23
48
98
A1/
5 min
4
61,
9%
17
231
> 150
210
DO4
In der vorstehenden Tabelle II sind für sechs Salze die den zugehörigen
Prozentgehalten p entsprechenden Zeiten t, die zwischen dem Schütteln und dem
Auftreten einer mit bloßem Auge merklichen Flockenbildung verfließen, an-
gegeben. Für schwächere Konzentrationen finden sich zuweilen nur Grenzwerte,
innerhalb deren der selbst nicht beobachtete Beginn des Ausfallens liegt. Die
Temperaturen lagen zwischen 22° und 24°C. In Fig, 2 sind die Werte- der
Zeiten t als Ordinaten, die der Gehalte p als Abszissen aufgetragen.
Bei einigen Salzlösungen wurde, nachdem die Fällung vollendet war, die
überstehende Flüssigkeit vorsichtig abgegossen oder abgesaugt und diese sowie
der Bodensatz im Porzellantiegel bis zur Trockene abgedampft. Von der
Gewichtszunahme der Tiegel wurde die Menge des zur Fällung zugesetzten Salzes
abgezogen, Da es nicht möglich war, den gefällten Ton zu erhalten, ohne daß
etwas von der Flüssigkeit mit eingedampft wurde, wurde eine dam mit dem Ton
in den Tiegel übergefüllten Flüssigkeitsvolum entsprechende Salzmenge in Abzug
gebracht. Auf diese Versuche beziehen sich die folgenden Angaben: :
KCL 21 Minuten, nachdem die Schlämmung mit 0.03%, Salzgehalt ge-
schüttelt war, also 151/, Minuten nach Beginn der Flockung, wurde die über-
stehende Flüssigkeit vom Bodensatz getrennt, In diesem waren, bezogen auf
25 cm* Schlämmung, 45 mgr Ton, in jener 16 mgr. Es waren also annähernd
75%, des Tones binnen 21 Minuten niedergeschlagen. Einen wenn auch nur mit
weitgehender Beschränkung als zutreffend anzusehenden Vergleich mit der
Fällungsgeschwindigkeit in reinem Wasser erhält man, wenn man beiderseits das
Produkt aus der noch schwebenden Tonmenge mit der verflossenen Zeit bildet;
dieses beträgt hier für die Salzlösung */, - 25, für das reine Wasser 114.47; die
0.03%, K Cl-Lösung hat also eine etwa 730mal größere Fällungsgeschwindigkeit
als reines Wasser.
KHCO0,. Die Schlämmung mit 0.188%, Salz wurde 81/„ Minuten nach
Beginn der Flockung, also 12!/, Minuten nach dem Schütteln abgesaugt. Der
Bodensatz mit etwa 2.5 cm? Flüssigkeit blieb zurück und gab nach Abzug des
Salzes für 25 cm% 65 mgr Ton. Die Flüssigkeit wies zwar 42 mgr Rückstand
auf, davon sind aber 41 mgr als eingedampftes KH CO, abzuziehen; es war also
hier nicht mehr */,, des Tones nach 121/, Minuten suspendiert. — Bei p = 0.0158%,
war nach 22 Stunden 503 mgr aus 25 cm? Flüssigkeit ausgefallen; innerhalb
weiterer 44 Stunden fielen nochmals 11.3 mer aus: 4.5 mer ergab die dann ein-