Port Phillip mit den Häfen Melbourne und Geelong.
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Dock stehen die Regierungs-Reparaturwerkstätten und eine Aufschlepphelling
von 30 m Schlittenlänge und 500 t Tragkraft. Außerdem sind noch zwei
andere Aufschlepphellinge und zwei Schwimmdocks vorhanden. Das eine von
jetzteren ist 66 m lang, 11 m breit an der Einfahrt und 4 m (18’) tief auf der
Schwelle; es kann etwa 900 R-T. große Schiffe aufnehmen. Das andere ist 47 m
Jang, 10.7 m breit an der Einfahrt und 3.4 m (11’) tief auf der Schwelle,
Dockkosten. Im Alfred-Trockendock:
per R-T. am ersten Tag per R-T. für jeden folgenden
oder Bruchteil davon Tag
Schiffe bıs zu 6000 R-T, Größe 5d 21% d
von 6000 R-T. Größe und darüber 4d 2 d
Schiffe unter 960 R-T. Größe müssen als geringste Taxe 20£ für den
ersten Tag, 10 £ für jeden folgenden bezahlen, Liegt jedoch ein solches Schiff
mit andern zusammen zu gleicher ‘Zeit im Dock, und beträgt der Tonnengehalt
der Schiffe zusammen 1600 R.-T. oder mehr, so bezahlt jedes Schiff die seiner
R.-T.-Tonnage entsprechende Abgabe. Beträgt jedoch der gesamte Tonnengehalt
der Schiffe weniger als 1600 R-T., so muß jedes Schiff die oben als »geringste
Taxe« angeführte Abgabe entrichten. Der erste Tag zählt von dem Augenblick
an, wo das Dock trocken liegt, Schiffe, die zusammen ins Dock holen, müssen
dasselbe auch zu gleicher Zeit wieder verlassen.
Auf der zum Dock gehörenden Aufschlepphelling kostet der erste Tag
8d per R-T, geringste Taxe 10 £, jeder folgende Tag 4d per R-T., geringste
Taxe 5 £. Der erste Tag zählt von dem Augenblick an, wo das Schiff auf der Hel-
ling liegt, Nach dem ersten Tag wird sowohl im Dock als auch auf der Helling
jeder Tag mit 24 Stunden bewertet; Bruchteile eines Tages werden als !/, Tage
berechnet, wobei 6 Stunden und weniger als !/, Tag gelten.
Dockvorschriften enthält die Hafenordnung.
Vorsicht. Bei der Einfahrt zum Alfred-Trockendock wird eine rote
Flagge gezeigt, wenn in demselben Arbeiten vorgenommen werden, die ruhiges
Wasser bei der Einfahrt erfordern. Schiffe müssen in der Nähe der Einfahrt,
um keinen Schaden anzurichten, möglichst langsam fahren. wenn das Signal ge-
zeigt wird,
Auf dem Yarra-Fluß sind 2 Trockendocks. Das Duke-Dock ist 146 m
lang, 15.2 m breit an der Einfahrt und 4.7 m (15'/%’) tief auf der Schwelle bei
Springhochwasser; es kann in 2 Teile von 91;m und 55m Länge geteilt werden.
Das Wright & Orr-Dock ist 100 m lang, 13.4 m breit in der Einfahrt und 5.2 m
(17°) tief auf der Schwelle bei Springhochwasser, Das Dock soll auf 122 m Länge,
15m Breite an der Einfahrt und 5.5 m (18’) Tiefe auf der Schwelle vergrößert
werden.
Dockkosten. Im Duke-Dock bezahlen Schiffe von 800 R-T. Größe und
darüber für das Docken und Ausdocken 6d per R-T. brutto, für jeden Liegetag
4d per R-T., Schiffe von 400 bis 799 R-T. Größe 1 sh per R-T. brutto für das
Docken und Ausdocken, für jeden Liegetag 6d per R-T. Schiffe unter 400 R-T.
Größe bezahlen nach Vereinbarung. Nachtarbeit wird mit 6 sh per Stunde be-
zahlt.- Für das Wright & Orr-Dock sind die Unkosten ähnlich.
Ausbesserungswerkstätten, die alle einschlägigen Arbeiten ausführen
können, sind sowohl in Melbourne als auch in Williamstown vorhanden. Große
Reparaturen übernimmt eine Firma in Geelong,
Hafenunkosten. Tonnengelder betragen 6d die R-T. für 6 Monate,
Schiffe, die den Hafen für Order, zwecks Ausrüstung, Einnahme von Bunker-
kohlen oder als Nothafen. anlaufen, brauchen keine Tonnengelder zu bezahlen,
Schiffe in Ballast bezahlen 2d per R-T, für jede Reise, aber nicht über 4d
innerhalb eines halben Jahres. Kaiabgaben betragen !/,, von !/, d per R-T.
netto und Stunde in den ersten 144 Stunden, nachher !/,, von UV, d per R-T.
netto und Stunde; 30 Minuten oder weniger werden nicht berechnet, ein Zeit-
raum von über 30 Minuten gilt als volle Stunde, Schiffe, die in Reihe außer-
halb eines Schiffes liegen, das an einer Ladebrücke festgemacht liegt. bezahlen