accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 40 (1912)

314 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juni 1912. 
Kurs und passiere zwischen der Royal George-Tonne Nr. 1 und der schwarzen 
Shortland Bluff-Tonne, die etwa 4 Kblg ostnordöstlich von der neuen Queenscliff- 
Landungsbrücke liegt. Hernach ändere man den Kurs nach rw. 70° (mw. N0z0!/, O0) 
und umfahre die Swan Spit-Tonne in 1 Kblg Abstand. Dann bringe man die 
Leuchtbake auf der Observatory-Huk mit der Bake Nr. 2 achteraus in Linie und 
verfahre wie eben beschrieben. 
Bei Nacht steuere man, wenn man auf der Richtlinie »Shortland Bluff- 
Leuchtfeuer in rw. 42° (mw. NOzN)-Peilung in Linie« den roten Sektor des Feuers 
auf der Lonsdale-Huk passiert hat, etwa rw. 70° (mw. N0z01/,O0)-Kurs und passiere 
nordwestlich von dem Blitzfeuer bei dem Popes Eye-Fort. Nachher steuere man 
so, daß man etwa 1 Kblg östlich von dem roten Festfeuer der Royal George- 
Leuchttonne Nr. 2 passiert. Darauf bringe man das weiße Festfeuer auf der 
Observatory-Huk mit dem Blitzfeuer beim Popes Eye-Fort achteraus in Linie 
und verfahre, wie für die Tagfahrt angegeben. Will man zwischen der Royal 
George-Untiefe und der Bank vor der Swan-Insel einsteuern, so laufe man auf 
der Richtlinie »Shortland Bluff-Leuchtfeuer in rw. 42° (mw. NOzN)-Peilung in 
Linie« so lange weiter, bis das Feuer auf der Lonsdale-Huk von rot in weiß 
ändert. Dann steuere man etwa rw. 53° (mw. NO)-Kurs, und wenn das rote 
Feuer vom niedrigen Leuchtturm auf Shortland Bluff in Sicht kommt, etwa 
rw, 70° (mw. NOz0?!/,O), achte aber darauf, daß man im roten Sektor des Feuers 
bleibt. Nachher bringe man wieder die Feuer von der Observatory-Huk und 
beim Popes Eye-Fort achteraus in Linie und verfahre, wie bereits angegeben, 
Man behalte in Erinnerung, daß beim Befahren des Kanals immer die Gezeiten- 
ströme zu berücksichtigen sind. Für einlaufende Schiffe wird empfohlen, die 
Einfahrt südlich von der Royal George-Untiefe, für auslaufende die nördlich von 
dieser Untiefe entlang führende zu wählen, 
Von einem Orte, der 1 Kblg östlich vom Westkanal-Leuchtturm liegt, führt 
ungefähr rw. 22° (mw. NzO!/,O)-Kurs nach dem Leuchtturm vor der Gellibrand- 
Huk. Gefährliche Stellen befinden sich nicht auf diesem Wege, Die Wassertiefen 
sind regelmäßig, sie betragen 1 Sm nördlich vom Westkanal-Leuchtturm 16.5 m 
(9 Fad.), nehmen dann allmählich bis 22 m (12 Fad.) zu bis zur Mitte des Weges, 
und werden nachher wieder geringer; 1 Sm südlich vom Leuchtturm vor der 
Gellibrand-Huk betragen sie noch 11 m (6 Fad.). Der Grund besteht aus weichem 
Schlick und Muscheln, so daß Schiffe überall ankern können. 
Kreuzt man vom Westkanal-Leuchtturm nach der Hobson-Bucht hinauf, 
so darf man an beiden Seiten der Bucht die 9.1 m (5 Fad.)-Grenze nicht über- 
schreiten; an der Westseite der Bucht komme man der Küste nicht näher, als 
bis 3 Sm Abstand, bevor nicht Station Peak in rw, 264° (mw. WSW/,W)-Peilung 
mit der Cook-Huk, die etwa 6'/, Sm südwestlich von Williamstown liegt, in Linie 
kommt. Liegt man nach der Westseite der Bucht hinüber, so peile man den 
Leuchtturm vor der Gellibrand-Huk nicht östlicher, als rw. 53° (mw. NO), auch 
laufe man nicht näher, als auf '/„ Sm an das Land bei der Gellibrand-Huk 
heran, ehe man nicht nördlich von ihr ist. Der Grund zwischen der Wilson-Huk, 
der östlichen Einfahrtshuk zum Geelong-Hafen, und der Gellibrand-Huk ist bis 
auf 1 Sm Abstand von der Küste felsig, und verschiedene flache Stellen sind dort 
vorhanden, 
Ist man nach Geelong bestimmt, so steuere man am Tage nach Passieren des 
Westkanal-Leuchtturmes 5'!/, Sm auf rw. 357° (mw. NzW)-Kurs und passiere 
östlich von der Prince George-Bank-Leuchttonne. Bei Nacht wähle man von 
einem Punkte 2 Kblg östlich vom Westkanal-Leuchtturm denselben Kurs und 
achte darauf, daß man im weißen Sektor des Feuers vom genannten Leuchtturm 
bleibt, da der rote Sektor dieses Feuers über die Prince George-Bank leuchtet. 
Befindet man sich !/, Sm nördlich von der Leuchttonne am Nordostende dieser 
Bank, so verfahre man am Tage sowohl wie bei Nacht wie »vom Südkanal kommend« 
angegeben ist, Auch für aufkreuzende Schiffe gilt das an jener Stelle Gesagte. 
Von Geelong nach der Hobson-Bucht. Von der Osteinfahrt zum Hopetoun- 
Kanal steuere man mit ostsüdöstlichem Kurs zwischen der Wilson Spit-Leucht- 
tonne und der schwarzen stumpfen Tonne südlich davon hindurch und halte
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.