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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 40 (1912)

Port Phillip mit den Häfen Melbourne und Geelong. 
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I. bei der roten Bake an der Flußmündung, 
2, an der Stelle, wo Stony Creek in den Yarra-Fluß mündet, 
3. bei der Fähre an der Johnson-Straße, 
1. am Westende des Coode-Kanals, . 
2. nahe der Einfahrt zum Vietoria-Dock, 
3. beim Dock an der Spencer-Straße, 
4. beim Queens-Kai gegenüber vom Zollgebäude, 
Im Hopetoun-Kanal in Geelong sind die Leuchtbaken Nr. 2 und 8 mit 
Pegeln versehen, die die Wassertiefe im Kanal anzeigen. 
Wind. Wetter, Klima. Nach mehrjährigen Zusammenstellungen ist fest- 
gestellt worden, daß sich die verschiedenen Windrichtungen auf folgende Tage 
im Jahre verteilen. 
Monat 
Anzahl der Tage im Januar .... 
Webruar . ... 
März. ..... 
April. ..... 
Mai ...... 
Juni. ..... 
Tuli ...... 
August .... 
September... . 
Oktober .... 
November, .. 
Dezember . 
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Anzahl der Tage im ganzen Jahr . | 67 | 38 | 1 | 42 | 62 | 56 | 48 | 34 | 3 
Nach denselben Beobachtungen beträgt durchschnittlich im Jahre‘ der 
Luftdruck 762.7 mm, als höchster Barometerstand wurde 774.4 mm, als niedrigster 
736.6 mm aufgezeichnet. Als durchschnittliche Jahrestemperatur wurde 14.1° C 
berechnet, als höchste Temperatur wurde 43.4° C im Januar, als niedrigste —2,8°C 
im Juli gemessen. Über 37.7° C durchschnittliche Temperatur im Schatten wurde 
während des Jahres an vier Tagen beobachtet, eine solche unter dem Gefrier- 
punkt an drei Nächten, Regen fällt durchschnittlich an 132 Tagen im Jahre, 
die durchschnittliche Regenmenge beträgt 650 mm. 
Einsteuerung nach Port Phillip. Die Einfahrt nach Port Phillip ist zwischen 
der Lonsdale-Huk im Westen und der Nepean-Huk im Osten 1%, Sm breit. Als 
Fahrwasser kommt jedoch nur ein Raum von weniger als 1 Sm Breite in Betracht 
da vor beiden Huken Untiefen sich erstrecken, die für die Schiffahrt hinderlich 
sind. Die Wassertiefen in der Einfahrt sind verschieden, die größeren findet 
man an der Ostseite. Da aber das an dieser Seite in die Bucht führende Fahr- 
wasser etwas quer zu den Gezeitenströmen liegt, hat man durch die flachere 
Felsenbank eben seewärts von den Einfahrtshuken durch Sprengungen ein 
31/, Kblg breites und bei Springniedrigwasser 11.3 m (37) tiefes Fahrwasser ge- 
schaffen, das es ermöglicht, auf geradem Weg in die Bucht einzulaufen, Kleinere 
Schiffe können auch noch westlich von dieser Fahrrinne in die Bucht einsteuern. 
Sämtliche Fahrwasser sind gut durch Leuchtfeuer und sonstige Seezeichen ge- 
kennzeichnet, so daß es auch Ortsunkundigen möglich ist, ohne Lotsenhilfe in 
die Bucht hineinzulaufen. Immerhin ist es jedoch für einen Ortsunkundigen, 
der nicht mit den Gezeitenverhältnissen vertraut ist, zu empfehlen, wenn irgend 
möglich, einen Lotsen außerhalb der Einfahrt zu erwarten, da ein Fremder 
immer ein gewisses Unbehagen verspüren wird, wenn er sich in der starken 
Stromkabbelung bei der Einfahrt befindet. 
Hat man am Tage die beiden Leuchttürme auf Shortland Bluff aus- 
gemacht, so bringe man sie in rw. 42° (mw. NOzN)-Peilung in Linie und steuere 
auf dieser Richtmarke ein, bis die weiße Bake mit viereckigem Tcppzeichen
	        
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