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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 40 (1912)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1912. 
' per R-T. 
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‘Höchstbetrag | Mindestbetrag 
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Dampfer bezahlen: In der Hobson-Bucht von einem Platz 
zum andern . 20 
{n der Corio-Bucht von einem Platz zum andern . . .. 
Von der Hobson-Bucht nach den Ladebrücken in Melbourne 
oder umgekehrt . oo. 0.00.000000007 4 » #ow 
Von Footseray oder Yarraville nach den Ladebrücken in 
Melbourne, oder umgekehrt, oder nach einem dazwischen 
liegenden Platz. . o.0.00000000400004040 Wo 
Schiffe unter Segel oder mit Hilfe eines Warpankers: 
In der Hobson- oder Corie-Bucht von einem Platz zum 
ander, . . » m 8 
Ö 
NM 
0 40 
Wenn Schiffe mit Hilfe der Segel verholen, so sind sie verpflichtet, einen 
Lotsen zu nehmen, während ihnen die Annahme eines Lotsen freisteht, wenn sie 
es mit Hilfe eines Warpankers tun. Nehmen sie aber in letzterem Fall einen 
Lotsen, so müssen sie natürlich das gleiche Lotsgeld bezahlen wie ersteren Falles. 
per R-T. | Höchs Jan stbetr: 
| netto Höchstbetrag | Mindestbetrag 
7 17T m a 
£ ishld 
Von Port Melbourne- oder Williamstown-Ladebrücken nach 
einem Dock oder einer Aufschlepphelling in der Hobson- 
Bucht, oder umgekehrt... 0.0.0000 
Von Port Melbourne- oder Williamstown-Ladebrücken nach 
den zur Kompaßregulierung ausgelegten Tonnen in der 
Hobson-Bucht oder umgekehrt 2.200. 
15 
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Werden Schiffe innerhalb 48 Stunden, nachdem sie den Hafen verlassen 
haben, gezwungen, nach demselben zurückzulaufen, so brauchen sie für das 
zweitemal nur die Hälfte des gewöhnlichen Lotsgeldes zu bezahlen. 
Schleppdampfer sind vorhanden. Sie liegen gewöhnlich innerhalb der Ein- 
fahrt bei Queenscliff oder in Williamstown und Melbourne, Selten kommt einer 
nach See, es sei denn, daß ein Schiff nach See geschleppt wird, oder wenn 
Schiffe von der Einfahrt aus signalisiert werden. Nach Kapt. J. Frömcke 
kommen sie auch manchmal bei stürmischen nördlichen Winden Schiffen bis 
Kap Otway entgegen. Bei günstigem Winde ist Schlepperhilfe nicht notwendig, 
man kann dann bis zum Geelong-Außenhafen und bis zur Hobson-Bucht hinauf 
segeln. In Geelong von dem Außen- nach dem Innenhafen oder den Yarra-Fluß 
hinauf ist Schlepperhilfe notwendig, auch ist für große Dampfer zum An- und 
Ablegen an und von den Ladebrücken Schlepperhilfe kaum zu entbehren, Zum 
Auslaufen empfiehlt es sich für Segelschiffe, Schlepperhilfe in Anspruch zu 
nehmen, bei widrigen Winden ist dieselbe notwendig. Für Segelschiffe ist es 
jedoch immer empfehlenswert, einen Schleppdampfer außerhalb der Einfahrt an- 
zunehmen, da sich hierdurch das Lotsgeld ermäßigt. Kapt. P. Bergeest schreibt 
darüber: »Für nach Geelong bestimmte Segelschiffe ist es von Vorteil, einen 
Schleppdampfer vor der Einfahrt anzunehmen, oder eventuell um einen solchen 
zu signalisieren, wenn keiner draußen ist; natürlich muß man die gewöhnliche 
Taxe vereinbaren. Dieselbe ist die gleiche, ob man von See nach Geelong, oder 
nur durch den Kanal vom Außen- nach dem Innenhafen schleppt. Schleppt aber 
ein Schiff von See nach Geelong, oder von da nach See, so hat es eine viel 
größere Ermäßigung von der Lotsentaxe, als wenn es nur von Queenscliff nach 
Geelong oder umgekehrt geschleppt wird. Man erreicht also hierdurch eine 
ziemliche Ersparnis an Lotsengeld«. Dasselbe gilt natürlich auch für nach Mel- 
bourne bestimmte Schiffe. Es besteht eine Taxe für die Schleppdampfer, Diese
	        
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