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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 40 (1912)

2924 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1912, 
Niederschlag, mm!) 
Zahl der Tage 
Windgeschwindigkeit ?) 
Stat. 
: AA | u ; mit Nieder-= 
ze ‚weich. X | < | schlag — mm! 
MEN iy kn A , 
ES mE | 62 105.0.10.0. 
_ m heiter, trübe, 
3 Z| mittl. | mittl 
3 Bew. | Bew. 
z2 8 
Meter pro Sek, 
Mittel! Abw.| Sturm-/ mit Sturm 
Daten der Tage 
Bork. | 6 13 19—24 . 28. 8 % 
Wilh. { 12 37 52+ 8 16 10.[16 12 
Keit. | 15 35 51-4 9 10 A] 
Ham. | 26, 33 59-+ 5° 11 28.115112 
Kiel ] 26 23 49— 5 12 23.119 10 
Was. | 11: 17, 28— 3 9, 23.| 8 3 
Swin. | 14 15'29— 9 10 28.111 5 
Rüg. |21 4 25-20 6 28.112 19 
Veuf. | 15' 17 32— 3 1, RB 6i0 
Mem. | 21. 28° 49416 101 20.118 1813 
3 
Le 
21 
19 | 
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/ 
3.5 
3.8 
3.6 
2.6 
3.1 
"- 
—4.71 12 
- 18 12 
—2.4' 12 
—3.1| 12 
—1,9° 10.5 
keine 
keine 
keine 
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keine 
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14 5 
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5 
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4.0 
Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage) 
Mittl. Wind- 
stärke (Beaufort) 
Stat. 
Hr 
© 5 le = > Se — la 
SE o|E| © € = = 8 E = |Z Stille 
I lg 2161818 82121515 = 15 [Z71Z 
ShV | 2bN |8bN 
Bork. 
Wilh. 
Keit. 
Ham. 
Kiel 
Wus. 
Swin. 
Rüg. 
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9! 83| 5, 31 9l 6) 6: 51 51 O0| 301 30128 
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1 
Eine Depression, die am 6. von Island bis über Westeuropa sich erstreckte 
und sich an den folgenden Tagen langsam weiter ostwärts ausbreitete, bewirkte 
ein allmähliches Nachlassen des Frostes, bis am 7. zunächst an der Nordseeküste 
und alsdann am 8. auch an der Ostseeküste bei Winden aus südlichen Richtungen 
Tauwetter eintrat. Da infolge des Vorüberzuges ozeanischer Tiefdruckgebiete 
ohne wesentliche Unterbrechung die zyklonale Wetterlage bestehen blieb, so 
hielten sich auch die Temperaturen meist über dem Gefrierpunkt; nur im 
äußersten Osten der Ostseeküste stellte sich bis zum 25. unter dem Einfluß 
kontinentaler Winde noch des öfteren mäßiger Frost ein. Bemerkenswert waren 
im übrigen nur der 27, und 28. Februar, wo ein tiefes Minimum über dem Nord- 
meer einem Maximum über Südwesteuropa gegenüberlag und an der Nordsee- 
küste sowie an der westlichen Ostseeküste vielfach steife und stürmische Winde 
aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen auftraten. Die Temperaturen 
stiegen an diesen Tagen unter dem Einfluß der lebhaften ozeanischen Luft- 
strömung ungewöhnlich hoch, nämlich stellenweise bis auf 7° und 8° Das 
Monatsmaximum der Temperatur stellte sich fast überall am 29. ein; es stieg 
in Hamburg bis auf 15°, in Kiel auf 138°. 
ı) Die Niederschlagswerte sind auf ganze Millimeter abgerundet. 
2) Erklärung siehe »Ann. d. Hydr. usw.« 1905, S. 143. 
Druck und Verlag von E, S. Mittler & Sohn, Königliche Hofbuchhandlung und Hofbuchdruckerei 
Berlin SW. Kochstraße 68—71.
	        
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