accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 40 (1912)

Port Phillip mit den Häfen Melbourne und Geelong. 
255 
das Lotsenfahrzeug zwei Töne mit der Dampfpfeife oder Sirene, von denen der 
erste kurz, der zweite lang ist. Schiffe, die einen Lotsen wünschen, sollen als 
Antwort ebenfalls zwei Töne mit der Dampfpfeife, Sirene oder einem Nebelhorn 
geben, aber in umgekehrter Reihenfolge, ersten Ton lang, zweiten kurz. Schiffe, 
die keinen Lotsen zu nehmen brauchen, müssen, sobald sie innerhalb des Lotsen- 
fahrwassers sind, eine große weiße Flagge im Großtopp zeigen und dieselbe so- 
lange wehen lassen, bis sie Swan-Huk, 6 Sm innerhalb der Einfahrt, passiert 
haben. Eine Unterlassung dieser Vorschrift zieht strenge Bestrafung nach sich, 
da man verhindern will, daß die Lotsen unnötigerweise Zeit verlieren, indem sie 
hinter solchen Schiffen herlaufen. Es herrscht Lotsenzwang für alle Schiffe 
von über 100 R-T. Größe, nur Kriegsschiffen ist es freigestellt, einen Lotsen zu 
nehmen oder nicht. Es besteht eine Lotsentaxe. Diese beträgt: 
Für Segelschiffe: 
1. Von außerhalb der Einfahrt bis zur Hobson- oder Corio- 
Bucht (Geelong), Ankerplatz oder Ladebrücke; oder um- 
gekehrt . . . .. RR mm m m 8» & 
Vom Ankerplatz oder einer Ladebrücke in der Hobson- 
Bucht bis zum Ankerplatz oder einer Ladebrücke in der 
Corio-Bucht; oder umgekehrt . ... . .- 
Für Dampfer: . 
3. Auf derselben Strecke wie unter 1. bis zu 2000 R-T. 
netto Größe 0 
für jede folgende R-T. netto bis zu 7400 R-T. netto . 
+. Auf derselben Strecke wie unter 2 ... 2... 
Für Kriegsschiffe: 
5. Von außerhalb der Einfahrt nach irgend einem Hafen 
innerhalb der Einfahrt; oder umgekehrt . . . . .- 
Für Lustjachten oder Schiffe: 
6. die den Hafen für Ordre anlaufen, oder Ladung suchen, 
oder wegen Havarie, Proviant und dergl. einlaufen und 
späterhin nicht laden oder löschen oder Passagiere ein- 
nehmen: 
wenn unter Segel. . . .. 
im Tau . .. .ä 
unter Dampf . 
per R-T, 
netto 
Höchstbetrag! Mindestbetrag 
£ Ishld 
£ |sh | d 
3A 
x 
N 
z 
a 
IN 
N 
N | 
la 
af) 
„5 3 
26 
10 | 
5 
0 
0 
9 1 
2 | 10 
9 | 10 
& 
Y} 
per R-T. 
brutto 
101 0° 
7 
o 
10 
10'010715| 0/0 
1 [101000 3 | 0 0 
| 1 10,101 0|2 11010 
per R-T. 
netto 
Segelschiffe, die von See durch die Einfahrt oder von innerhalb der Ein- 
fahrt nach See geschleppt werden, erhalten 1 d Rabatt auf die R-T. bis zum 
Höchstbetrag von 7 £ 4 sh. Segelschiffe, die von innerhalb der Einfahrt durch 
einen der Kanäle nach der Hobson- oder Corio-Bucht geschleppt werden, erhalten 
1 farthing Rabatt auf die R-T. bis zum Höchstbetrag von 1 £ 16 sh. Segel- 
schiffe, die von außerhalb der Einfahrt bis zur Hobson- oder Corio-Bucht ge- 
schleppt werden, erhalten 1 d und 1 farthing Rabatt auf die R-T. bis zum Höchst- 
betrag von 9 £ 0sh. 
Segelschiffe im Tau bezahlen: In der Hobson- oder Corio- 
Bucht von einem Platz nach dem andern. ..... 
Von der Hobson-Bucht nach den Ladebrücken in Melbourne, 
oder umgekehrt . 0.0.0000 
Von Footseray oder Yarraville nach den Ladebrücken in Mel- 
bourne, oder umgekehrt, oder nach einem dazwischen 
liegenden Platz. . 
per R-T. 
netto 
{1 
A 
£ 
L 
Höchstbetrag] Mindestbetrag 
£ishld' g£[|sh|d 
2 
A 
A 
(} 
f 
10 
alı 
u 4 
| 
PA 
| 
aA
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.