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Stunden-
winkel
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10min
2()min
30min
4Omin
(min
Al Omin
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Dezember 1910.
Höhentafel.
Deklination: + 15°
. DifE Dr.
re | Diff, pr. n
Höhe mn SO -
Deklination: + 1+°
. Dift, pr.
. Diff, pr. + PX.
1 „34 10 Bogen-
Deklination: - —+ 16°
M Diff. pr.
Höhe | 1 Zeitminute
0290 49
111280 15
11. 269 40
125° 8
11. 28° 30
219 50
21209 17
— 0.4
+77
30°" 85
29° 1
27° 26
25° 51’
24° 15
220 39
1210 2
| 75
31° 20
1 29° 40
28° 11’
26° 35
24° 59
| 23° 28
| 21° 46
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Für die Deklination + 14° 27’ und für den Stundenwinkel 4b 23,2min sollen
Azimut und Höhe in der Kartenmitte entnommen werden. Für den Stunden-
winkel 4h 20min und für die Deklination + 14° gibt die Tafel direkt das Azimut
79°,8, die Höhe 26° 40‘. Mit dem Rechenschieber wird 3.2min mit -+- 0°.20 bzw.
mit — 9,5 multipliziert; danach ergeben sich als Korrektionen in Stundenwinke)
für das Azimut + 0°.6, für die Höhe — 30. Mit dem Rechenschieber wird 2,7
mit + 0°.12 bzw. mit + 7.6 multipliziert; damit finden sich die Korrektionen in
Deklination für das Azimut -+0°.3, für die Höhe +21’, Die zur Deklination 14° 27’
und zum Stundenwinkel 4 23.2min gehörigen Einstellungsgrößen des Intrumentes
sind also: Azimut 79°.8 + 0°.6 + 07.3 — 80°.7, Höhe 26° 40’ — 30' + 21’ = 26° 31/.
Schema.
Azimut:
Tafelwert: 799,8
Korrektion i. S.: +0°.6
Korrektion i. D.: -+0°,3
Azimut: 8S0°,7
Höhe:
fi
Tafelwert: 26° 40’
Korrektion ı. S.: — 30
Korrektion i. D.: +2YV
Höhe: 269° 31°
A
|
Die Methoden der geographischen Ortsbestimmung sind wesentlich von-
einander verschieden, je nachdem nur ein Gestirn oder mehr als ein Gestirn
beobachtbar ist. Wenn mehrere Gestirne gleichzeitig am Firmament sichtbar
sind, ergibt sich der unbekannte Ort am einfachsten aus den Höhenmessungen
zweier Gestirne. Wird die Höhe des Polarsterns gemessen, so kann die geo-
graphische Breite direkt gefunden werden, indem mit dem Argument der Orts-
sternzeit aus einer Tafel eine Reduktionsgröße entnommen wird. Eine Tafel zur
Bestimmung der geographischen Breite aus der Höhe des Polarsterns wird für
den nautischen Gebrauch alljährlich im »Nautischen Jahrbuch« veröffentlicht.
In die Anleitung zur Ortsbestimmung im Ballon von Herrn Professor Marcuse‘)
ist eine wesentlich vereinfachte für den aeronautischen Gebrauch zugeschnittene
Tafel aufgenommen. Zur Bestimmung der Ortssternzeit ist die Kenntnis der
genäherten Länge erforderlich, in der Nautik auf etwa zwei Zeitminuten genau,
in der Aeronautik auf etwa zehn Zeitminuten. Bei völliger Unkenntnis über die
Lage des Beobachtungsortes ist es vorteilhaft, das Instrument zur Auswertung
der Polarisbeobachtung zu verwenden, Die Tabelle für den Polarstern ist kurz
und einfach; ohne wesentliche Interpolation werden die Einstellungsgrößen des
Instrumentes mit der Sternzeit der Kartenmitte aus der Tabelle entnommen. Die
Höhe eines im Osten oder Westen beobachteten Gestirns liefert eine Standlinie,
1) Astronomische Ortsbestimmung im Ballon von Professor Dr. A. Mareuse.