Brill, A.: Über eine neue einheitliche Methode.zur nautischen und acronautischen Ortsbestimmung. 619
Standlinienstreifen auf der Rückseite der transparenten Karte geführt ist. Die
aus der Höhe des ersten Sternes sich ergebende Standlinie wird, nur soweit sie
für die Orientierung in Betracht kommt, auf einer die Karte deckenden Schutz-
scheibe oder auf der Karte selbst eingezeichnet, Die Beobachtung eines zweiten
Sternes macht eine erneute Einstellung des Apparates erforderlich; die resul-
tierende Standlinie liefert in ihrem Schnittpunkt mit der auf die Karte gezeich-
neten den gesuchten Beobachtungsort. An dem Instrument in der zweiseitigen
Fig. 6.
ür”
X
N
Kia
Br,
An,
Par
nd‘
*
Ausführung erfolgt die azimutale Orientierung des Standlinienstreifens durch
Drehen von Ringen, auf denen die Streifen befestigt sind; wird der Apparat nur
einseitig gebaut, so kann statt der Streifen die Karte gedreht werden, Dies hat
wiederum den Vorteil, daß die gesamte Fläche der transparenten Folie innerhalb
des inneren Ringes für die Karte ausgenutzt werden kann, was bei der zweiseitigen
Ausführung des Instrumentes wegen der Mitführung der Streifen bei Einstellung
des Azimutes nicht möglich war.
Mit den erwähnten instrumentellen Änderungen erhält das rekonstruierte
Instrument folgendes Aussehen (vgl. Fig. 6, 7, 8):