Kleinere Mitteilungen.
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Die Leitung dieser Arbeiten wird in den bewährten Händen von Mr..C, E.
Adams, Secret. of Surveyors’ Bord, einem Spezialisten auf dem Gebiet der
Gezeitenforschung, ruhen, Um das mit solchen Untersuchungen verbundene
außerordentlich umfangreiche Rechenwerk auf das möglichste einzuschränken,
hat das Marine Department sich bereits den neuesten wissenschaftlichen Apparat!)
hierzu von England beschafft, Bt.
4. Der selbstregistrierende Flutmesser in Wellington (Neu-Seeland).
Einem, in den »Transactions of the New Zealand Institute«, Vol. XLI, veröffent-
lichten Vortrage von Mr. C, E. Adams über den Flutmesser in Wellington sei
das folgende, allgemein Interessierende entnommen:
Der von Mr. William Ferguson konstruierte und bereits 1887 aufgestellte
selbstregistrierende Flutmesser steht zur Zeit im Nordschuppen der Jervois Quay
(g = 41.3°8S und 1 = 174.8° O0) und ist insofern wesentlich anders konstruiert als
alle anderen gebräuchlichen Instrumente, als bei ihm die Uhr den Schreibstift,
und das Steigen und Fallen des Wassers die Trommel bewegt. Das Prinzip des
Apparates ist in hierunter stehender Figur veranschaulicht.
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Die dem mittleren Flutwechsel von rund 1m angepaßte Trommel von 0.38 m
Umfang hat eine Länge von 1.22 m und ist horizontal gelagert, Das eine, über
das Lager hinausragende Ende der Trommelachse trägt ein größeres Rad von
0.83 m Durchmesser, über welches die Kette des Schwimmers führt und auf diese
Weise, dessen Bewegung auf die Trommel überträgt. Vor diesem größeren Rade
ist ein kleineres angebracht, welches mit einem Gegengewicht versehen ist und
welches die Schwimmerkette stets in gleichmäßiger Spannung zu halten hat.
Eine acht Tage-Uhr bewegt den zwischen einem Schlitten gleitenden Schreib-
stift in gerader Linie über die Trommel und legt dieser Schreibstift an einem Tage
etwa 15 em zurück. Beim Auflegen und Abnehmen des Kurvenblattes, wie auch zu
jeder anderen zur Kontrolle erforderlichen Zeit, werden Zeitmarken durch einfaches
Drehen der Trommel durch den Schreibstift auf das Blatt gezeichnet, wodurch
jede wünschenswerte Kontrolle im Gange der Uhr leicht erreicht werden kann,
Es ist nicht zu leugnen, daß diese Art der Anordnung geeignet erscheint,
manche Fehlerquellen zu vermeiden, die anderen Flutmesserapparaten leicht an-
haften und daß keine besonders hohen Ansprüche bezüglich der Wartung ge-
stellt werden; aber es muß hierbei auch eine für exakte Auswertung der Kurven
reichlich kleine Zeitskala in den Kauf genommen werden, was in mancher Be-
ziehung nicht ganz unbedenklich erscheint,
Starke südliche Winde werden sicher ein erhebliches Aufstauen des Wassers
in der Bucht veranlassen. Ob diese Aufstauung so groß werden kann, daß da-
ı) Wahrscheinlich ein sogen. tide predietor.