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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 38 (1910)

Port Wakefield. 
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malt ist, stehen auf letzterem Hügel. Eine gute Landmarke beim Befahren des 
Golfes bildet aber der Berg Hummock, der sich mw. N'/,W vom innersten Teile 
der Bucht Port Wakefield, 6 Sm davon entfernt, zu 325 m Höhe erhebt, An der 
Westseite des Golfes besteht die Küste zwischen der etwa gegenüber von Adelaide 
liegenden Oyster-Huk und Kooley Wurta aus niedrigen Küstenabhängen und 
Sandstrand mit einigen auffälligen Stellen, die nötigenfalls als Landmarken dienen 
können. So erhebt sich westlich von der Surveyor-Huk, die etwa in der Mitte 
zwischen Oyster-Huk und Kooley-Wurta liegt, 7 Sm landeinwärts eine mit Gras 
bewachsene Anhöhe zu 120 m Höhe, die aber der großen Entfernung von der 
Küste halber nicht viel höher erscheint als das übrige Hinterland. Bessere Land- 
marken bilden die weißen Sand- und Kalksteinstellen an dem Dowcers-Küsten- 
abhang, der 1!/, Sm nördlich von der Surveyor-Huk liegt, und die beiden roten 
Küstenabhänge nördlich und südlich von der North Spit-Huk. Sie sind am Vor- 
mittage bei klarem Wetter schon in 7 Sm Abstand von der Küste zu erkennen, 
Bei trübem Wetter aber, wenn die Sonne nicht auf die Küstenabhänge scheint, 
erscheint das Land zwischen der Oyster-Huk und Kooley Wurta als dunkle Masse, 
die nach Kooley Wurta zu allmählich ansteigt. Nördlich von dieser Huk ist die 
Küste auf einer Strecke von 7 Sm felsig, mit roten und gelben Küstenabhängen, 
die stellenweise von kleinen Flächen Sandstrand unterbrochen werden, Der be- 
merkenswerteste der Küstenabhänge liegt etwa 4 Sm nördlich von Kooley Wurta, 
wo er zu 32 m Höhe ansteigt. Er hat eine rötliche Farbe und ist am Vormittage 
bei klarem Wetter ganz leicht schon von der Long Spit-Tonne aus zu erkennen, 
Weiter nach Norden, bis nach Perara, einem Orte mit einigen Häusern, besteht 
die Küste aus Sandstrand. Hier nähert sich der ebene, mit Gebüsch bewachsene 
Höhenzug der Küste; das Gestrüpp auf demselben ist beinahe verschwunden, und 
mit Gras bewachsene Hügel steigen zu etwa 90 m Höhe an. Von Perara aus 
erstreckt sich das hohe Land in durchschnittlich 2 bis 3 Sm Abstand von der 
Küste und parallel zu dieser nach Norden, indem es eine ebene, etwa 120 m hohe, 
mit Gestrüpp bewachsene Hügelkette bildet, die nach dem Berge Hummock zu 
allmählich ansteigt. An der Küste sieht man 1'/; Sm nördlich von Perara die 
letzten roten Küstenabhänge, die zu 25 m Höhe ansteigen und sich 2 Sm weit 
in nordnordöstlicher Richtung hinziehen; bei Ardrossan werden sie von einer 
Schlucht durchbrochen. Weiter nach Norden wird dann die Küste sehr niedrig 
und sandiger Strand erstreckt sich bis zur Mangrove-Huk, der westlichen Ein- 
fahrtshuk zu Port Wakefield. Das Land hinter und nördlich von den roten 
Küstenabhängen ist mit Gestrüpp bewachsen, und man sieht, wenn man Sich 
ziemlich weit draußen im Golf befindet, mw. NWzW vom Perara, 8 Sm davon 
entfernt, einen Hügel über das davorliegende niedrigere Land hinwegragen. Als 
Landmarken können außerdem noch folgende Tonnen und Baken dienen. An 
der Westseite des Golfes: Die schwarze Tonne am Rande der Orontes-Bank, die 
einen Rahmen mit Ball als Toppzeichen trägt und mw. ONO, 6 Sm von der Sur- 
veyor-Huk entfernt auf 4 m Wasser liegt; die schwarze Pfahlbake mit Balltopp- 
zeichen am Nordende des Steertes, der sich von Kooley Wurta aus erstreckt, und 
die schwarze Pfahlbake mit viereckigem Toppzeichen, die auf 1.2 m (4’) Wasser- 
tiefe an der Südseite der Einfahrt in den Will-Kriek (Mangrove-Huk) errichtet 
worden ist. An der Ostseite des Golfes: Die rote Long Spit-Bakentonne mit Ball 
und Korbtoppzeichen, die die flachste Stelle (5.8 m) der etwa 3 Sm großen, für 
sich allein liegenden Bank südlich von dem langen Steert bezeichnet, der sich 
von der Great Sandy-Huk in den Golf hinein erstreckt; die rote stumpfe Tonne 
der bei Niedrigwasser 1.2 m unter Wasser befindlichen Untiefe, die mw. NWzW!/W; 
41/„, Sm von der Great Sandy-Huk entfernt liegt, und endlich die rote Bald Spit- 
Bakentonne, die westlich von der Sandy-Huk auf 5.2 m Wasser liegt. Bei Nacht 
bilden die Leuchtfeuer von Ardrossan und Wakefield gute Landmarken. 
An- und Einsteuerung. Von Port Adelaide nach Port Wakefield versegelnde 
Schiffe sollten beim Verlassen des Semaphor-Ankerplatzes den Berg Lofty und 
den Schornstein der Schmelzwerke in rw. 126° (mw. S0z0!/,0) -Peilung achteraus 
in Deckung bringen und mit entgegengesetztem Kurs etwa 24'/, Sm nordwest- 
wärts (rw. 306° mw. NWzW!/,W) laufen. Auf diese Weise werden sie südlich
	        
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