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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 38 (1910)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1910. 
Abgangsort 
Reiseantritt 
„X ® Se BE ® 
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aan 
Tage | Tage | Tage 
Nord 
oder Süd um 
die Paumotu- 
ı Inseln 
Vom Norden Chiles (bis 29° S-Br.) 
Mitte Februar 
bis Anfang | 
September 
6811! 56 
90 
Nord um: 
6 Reisen 
Süd um: 
1 Reise 
letztere 
= 74 Tage 
Nord um 
30 
Im September 
and vor Mitte, 
Oktober 
Desgl. 
VonMitteOkt. 
bis Mitte Febr. 
Von Mitte 
Februar bis 
Anfang Sept. 
{m Sept. und 
vor Mitte Ökt. 
Von April bis 
September 
Von Oktober 
bis Februar 
Im März 
6310: 
7 
0 
0° 
55 
58 
51 
A 
Süd um 
Süd um 
Von Häfen Chiles südlich von 30° S-Br., 
bis Talcahuano 
66 
65 
67 
Nord um 
66 
Nord um 
Nord um 
Nord um 
Nord um | 
Vom Golf von Kalifornien 
4A 
©) 
38 
°Q 
7 
Anzahl 
der Reisen 
iD 
In den »Tabellarischen Reiseberichten«, Band 3 bis 6, sind noch einige 
andere Zwischenreisen im Stillen Ozean enthalten, die in der vorliegenden Arbeit 
jedoch nicht weiter angeführt sind, da deren Anzahl zu gering ist, um Vergleiche 
anzustellen, M. Jentzsech. 
Zur Kompensation des Krängungsfehlers. 
Von Prof. Dr. H. Meldau, Oberlehrer an der Seefahrtschule in Bremen. 
Die Einstellung des Krängungsmagnets wird fast stets bei aufrecht- 
liegendem Schiff mit Hilfe der Vertikalkraftwage ausgeführt. Will man mit 
dem Krängungsmagnet nur die senkrecht zum Deck stehende Kraft aufheben, 
so hat man das Übergewicht der Wage auf den Teilstrich n einzustellen, auf 
den es die Nadel am Orte in eisenfreier Umgebung horizontal macht. 
Bei der Krängung wird das Querschiffseisen der Vertikalinduktion aus- 
gesetzt. Will man den hieraus entspringenden Teil des Krängungsfehlers gleich- 
zeitig mit durch den Krängungsmagnet aufheben, so ist aus n zunächst ein n’ 
zu berechnen nach folgenden Regeln: Sind keine D-Kugeln oder -Zylinder 
vorhanden, so ist nn’ = n-2(1-—sinD) zu nehmen. Sind Kugeln oder 
Zylinder vorhanden, die allein durch erdmagnetische Induktion wirken, so muß 
n’= n-4Z2,-(1— sin D,) sein, wo 2, und D, die Werte dieser Koeffizienten nach 
Anbringung der D-Korrektoren bezeichnen. Ist D, = 0, so hat man demnach 
n’=n-4, zu machen, wofür bei Kugelkorrektoren auch n’=n-4/2- ( 1+ T sin D), 
für stabförmige Korrektoren n’==n-2-(1+sinD) gesetzt werden kann.!) Die- 
selben Regeln finden entsprechend Anwendung, wenn zur Messung der Vertikal- 
kräfte Schwingungsbeobachtungen mit einer Vertikalnadel gemacht werden. 
Bei diesen Vorschriften, die als Grundlagen der Kompensation des Krängungs- 
fehlers bei aufrechtem Schiff hier nochmals zusammengestellt sind, ist Voraus- 
setzung, daß der Mittelpunkt des Nadelsystems der Rose seinen- Ort bei der 
Krängung des Schiffes nicht verändert. Bei der jetzt meist üblichen Art der 
1) Reruht die Wirkung der D-Korrektoren zum Teil auf Nadelinduktion, so verführt man am 
besten so, wie Herr Maurer in den »Ann. d. Hydr. usw.« 1910, 8. 63, angegeben hat.
	        
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