accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 38 (1910)

Engeler, E.: Periodische und unperiodische Temperaturschwankungen der Benguela-Strömung. 543 
018° 16° 14° 12° 10° 8° 6° 4° 2° 0° 2° 4° 6° 8° 10° W 
1898 
J 
L 
IV 
vV 
UV 
Ay 
09 04 02 
05 08 13 
05 ] 05 | 1.0 
0.4! 0.3 | 02 
02 0.11 0,2 
19 051 05 
03 02 0.1 
01 01 085 
05 0. 0.2 
11 1? 0% 
05 0% 01 
i8 0: 
D). 
1.2 
0.8 
22 
0.9 
2 
Al 
De 
16 
@ 
5: 
IE 
L. D.Y 
3 03 
5 I.6 
79 d.7 
3.2 a8 
u J.b 
il JO 2° AO 
di 02/01 d.0 
2.0| 0.8| 0.6, 02 
0.21 0.1| 0.2! 0° 
77 1011: 
de 
0.2 
a: 
J 
di 
a” 
0.4 
0.2 
0.0 
05 
I 
0: 
0.4. 
0.0 
0.0 
mn 
. m 
0.4 
0.? 
0.“ 
0.” 
4 
a 
DC 
ur 
+9 
0.8 
0.1 
0.5 
1.0 
v.9 
2.8 
11 
iQ 
Ach 
0.2 
iX 
0.5 
DC 
Ve 
16 
nn 
“ 
4 
4 
0.8 
0.7 
.l 
0.2 
0.2 
n.6 
v.6 
0.2 
0.1 
07 
1.5 
für den südlichen Teil der Benguela-Strömung, kurz nach ihrer Abzweigung aus 
der Westwindtrift, den Temperaturgang in den Jahren 1891 bis 1898, dargestellt 
durch das Verhältnis der zu warmen und zu kalten Temperaturmittel in Pro- 
zenten der Gesamtmittel. Im allgemeinen zeigt die Kurve denselben Temperatur- 
gang, wie er für die Benguela-Strömung aus den Isanomalenkarten zu ersehen ist. 
In welcher Weise sich die Temperaturverhältnisse von 34° S nach 
Norden bis zum Äquator gestalteten, war in monatlichen Temperatur- 
mitteln der beiden Schiffswege von zwei zu zwei Grad fortlaufend angegeben, 
Auch hier wurde nur das Verhältnis der Temperaturwerte zu den normalen dar- 
gestellt. Durch einen Vergleich beider ergaben sich die Tabellen XII und XIIL 
Es kommt nun die Benguela-Strömung nicht in der ganzen Erstreckung 
der beiden nördlichen Schiffsrouten gleichmäßig zum Ausdruck, vielmehr nimmt 
ihr Einfluß nach Norden hin ab. Auch hier wurde für zweckmäßig erachtet, 
die beiden Routen in einzelne Abschnitte zu teilen und ihren Temperaturgang 
gesondert zu betrachten, der sich je in den Kurven der Tafeln 43 und 44 dar- 
gestellt findet, 
Es wurde bei der Betrachtung des normalen Wärmeganges schon darauf 
hingewiesen, daß es auf den beiden nördlichen Routen die Strecken zwischen 
5° und 15° O sind, welche die Benguela-Strömung am klarsten zum Ausdruck 
bringen, obwohl auch die übrigen Teile noch unter dem Einfluß der kalten 
Wassermassen der Strömung stehen, wie ja die Untersuchung der periodischen 
Wirkung dieser Massen ergeben hat. Wir beschränken deshalb die Darstellung 
der Veränderungen des Temperaturganges innerhalb der Strömung auf die Teile 
der Routen zwischen 5° und 15° O (Kurven 4b und 5b der Tafeln 43 und 44). 
Wegen der ziemlich geringen Entfernung der Strecken, für welche die beiden 
letztgenannten Kurven maßgebend sind, und des sehr geringen Temperatur- 
gradienten in diesen Breiten können wir diese Kurven zu einer einzigen ver- 
einigen (Kurve 2 auf Tafel 42), die uns den durchschnittlichen Wärmegang im 
nördlichen Teil der. Benguela-Strömung erkennen läßt. 
Die Temperaturverhältnisse der Strömung in den Jahren 1891 bis 1898 
sind gegeben durch 2 Kurven, durch Kurve 1 Tafel 42 für den südlichen Teil, 
für den nördlichen Teil durch Kurve 2 Tafel 42, Eine Zusammenfassung beider 
(Kurve 3 der Tafel 42) stellt den durchschnittlichen Temperaturgang innerhalb 
der Strömung während des betreffenden Zeitraumes dar. Dieser erweist sich 
als eine Aufeinanderfolge von Wärme- und Kälteanomalien. Betrachten wir 
vorläufig nur die langandauernden Störungen des Temperaturganges und sehen wir 
zunächst von den geringen Abweichungen vom normalen Gange ab. Wir unter- 
scheiden da drei stark ausgeprägte Temperaturdepressionen, die zwischen sich 
ebenso stark ausgeprägte Maxima enthalten. 
Nach durchschnittlich normalem Verlauf im Jahre 1891 sinkt die Kurve 
im Januar 1892 zu einem Minimum herab, das im Juli desselben Jahres erreicht 
wird. Von diesem Zeitpunkt an bewegt sie sich in unregelmäßiger Bahn zu einem 
Maximum im Anfang des Jahres 1895; es erfolgt dann der Abstieg zur zweiten 
Depression im Jahre 1896, die im folgenden Jahre in vielfach gestörter Bahn
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.