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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 38 (1910)

‚Port Adelaide, 
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becken. Auf der Reede benutzen gewöhnlich nur Segelschiffe ihre eigenen Boote 
zum Verkehr mit dem Lande, während Dampfer kleine Dampfer heuern,. 
Hafenordnung. Jedem ankommenden Schiffe wird ein gedrucktes Exemplar 
der Hafenordnung an Bord gebracht. Einige Paragraphen aus derselben mögen 
hier Erwähnung finden. | 
Alle Schiffe, die von einem überseeischen Hafen kommend sich der Semaphor- 
Signalstation auf weniger als 5 Sm Abstand genähert haben, müssen zwischen 
Tagesanbruch und Dunkelwerden an der Gaffel oder an dem Flaggenstocke die 
Nationalflagge zeigen; außerdem müssen sie mittels Signale des Internationalen 
Signalbuches den Schiffsnamen und den Abgangshafen signalisieren, Längs der 
Küste steuernde Schiffe, die innerhalb 5 Sm Abstand von der Semaphor-Signal- 
station kommen, müssen ihren Abgangshafen durch Hissen eines der folgenden 
Signale im Großtopp anzeigen. Die Signale müssen eine Stunde wehen bleiben; 
die Zahlensignale entsprechen den im Internationalen Signalbuch angegebenen, 
Es bedeutet: 
V. W. G. oder 
V.W.H. >» 
V. W. J. 
V. W. K. 
V. W. L. 
V. W. M, 
V. W. N. 
V.W.P 
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V. W. 8. 
VW. T. 
W. BC 13 
W, B.D. » 14 
W. BF » 15 
W, B.G. » 216 
W.B.H. » 17 
1 
2 
9 
Port Wakefield, 
Willunga oder Noarlunga, 
Yankalliıla, Second valley oder 
Rapid bay. 
<angaroo island. 
Port Victor oder Encounter Bay, 
Port Caroline, 
Port Robe, 
Port Macdonnell, 
Port Augusta, 
Wallaroo oder Tipara bays. 
Port ‚Lincoln. 
irgend einen Platz im Speneer- 
Solf£, . 
Fowler bay. 
Streaky bayı ; 
Flinders island oder westlich 
zom Spencer-Golf, 
Yorke-Halbinsel. 
irgendeinen nicht genannten 
Platz im St Vineent-Golf. 
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oder 18 Fisch- oder Walfischfangreise. 
Port Alfred, 
\rdrossan, 
Beachport, 
Port Broughton, 
Edithburgh, 
Glenelg. 
Goolwa. 
Greytown, 
Miulacowie, 
Moonta. 
Port Pirie. 
Port Rickaby. 
Stansbury. 
Port Turton. 
Port Vietoria, 
Port Vincent, 
Eucla, 
Venus bay. 
Schiffe, die Explosivstoffe als Ladung haben, sollen bei ihrer Ankunft die 
Lotsenflagge im Großtopp setzen. Wollen sie nach Port Adelaide hinauf, so 
müssen sie erst an dem für Schiffe mit Explosivstoffen bestimmten Platze die 
Ladung löschen, ehe sie nach dem innern Hafen einlaufen dürfen. Ihr eigener 
Bedarf darf auch nicht 15 kg Gewicht übersteigen. Explosivstoffe, die für Port 
Adelaide selbst bestimmt sind oder für die Port Adelaide Durchgangshafen ist, 
werden in die Schuppen beim Dry-Kriek aufgestapelt. Sollen die Explosivstoffe 
später wieder an Bord gebracht werden, so werden sie in konzessionierten Leichter- 
fahrzeugen so lange aufbewahrt, bis das Schiff den innern Hafen wieder verlassen 
hat. In einem Kolli dürfen nie mehr als 50 kg Explosivstoffe verpackt werden, 
Ballast dürfen Schiffe erst 10 Sm westlich von der Semaphor-Landungs- 
brücke über Bord werfen, 
Im Fahrwasser zwischen der Mündung des Port Adelaide-Flusses und dem 
Hafen von Port Adelaide dürfen Schiffe, wenn sie sich innerhalb 200 m Entfer- 
nung von einem in Arbeit befindlichen Bagger, oder einer im Bau befindlichen 
Hafenanlage, oder einer konzessionierten Fähre oder einem an den Tonnen quer- 
ab von Richtmarke Nr. 10 festgemachten Schiffe befinden, mit höchstens 4 Sm 
Fahrt laufen. Die gleiche Fahrt müssen Schiffe innehalten, wenn sie auf der 
Reede zwischen etwa dort ankernden Schiffen fahren oder, wenn sie sich, nach 
dem innern Hafen von Port Adelaide bestimmt, südlich von der Luff-Huk befinden. 
Hafensignale. Signale ausliegender Bagger. Von allen arbeitenden 
Dampfbaggern in Südaustralien werden passierenden Schiffen folgende Signale 
gezeigt: 
1. Passiere mit Vorsicht! bei Tage: blaue Flagge.
	        
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