149.4
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1910,
Tabelle II.
Mittlere Größe der Temperaturabweichungen olıne Rücksicht auf das Vorzeichen.
© Celsius
Monate
Stationen
2 11 10 |!
7
A
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J
1—J
Jannar ,..
Februar. ..
März ....
April...
Mai.....
Juni. ....
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August ...
Scptember .
Oktober. . . ]
November .
Dezember. .
Jahr ...
2
2,3
18
15
+
12
16
10
45
1.3
3
9
29
1.1
7
1.1
GG
52
18
20
3
DS
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0.7
15
Ye
0.9
0.7
0.7
0.7
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0.9
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0.6
0.6
(5
2.65
1.)
X
Ir
0.5
A
0.5
0.4
0.6
0,5
0,5
34
0.5
0.4
5
0,5
J.5
37
05 03
0.4 0,5
03 0.3
0,3 0.4
0.5 05
0.5 0.6
7 0.6
0.9 ALT
0.5 5
06 05
0.6 Cr
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0.3
0.3
0.3
0.4
0.5
0.6
0.6
2.6
0.6 1
0.7 |
O4
04
0,35
0.32
0.4
4,52
26
AT
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0,59
0.65
0.47
0.5
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Fig. 2.
Mittlere Größe der Temperaturabweichungen in Station 1 bis 4 (starke Linie) ohne Rücksicht auf das
Vorzeichen im Vergleich mit den Oberflächentemperaturen (schwache Linie). COberflächentemperatur
in Graden, Temperaturabweichung in Zehntelgraden.
342
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X
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Nov, Dez. Jan. Febr. Mürz Ayril Mai Juni Juli Aug, Sept. Okt, Nov, Dez. Jan. Febr
Zu Beginn dieses Kapitels wurde gesagt, daß das Eintreffen des im Ge-
samtmittel berechneten Wertes in Wirklichkeit unwahrscheinlich ist. Es ist vielmehr
eine Annäherung an einen Wert wahrscheinlich, der vom Gesamtmittel um die
mittlere Größe der Temperaturabweichung verschieden ist. Es wechselt also das
Temperaturmittel in verschiedenen Jahren zwischen zwei Näherungswerten. Zum
Beispiel für August in Station 1 zwischen 16.5—0.6 = 15.9 und 16.5 +0.6 = 17.1.
Die Wahrscheinlichkeit, daß einer dieser beiden Werte häufiger auftritt als der
im Gesamtmittel angegebene, beträgt (für den Monat August) 0,70,
Für Station 3 sind solche Näherungswerte folgende:
. T
Jan. Febr. März Aprıl Mai Juni Juli August Sept, Oktober Nov. Dezbr.
Warm
} ; |
12.31 120} 118 123} 133‘ 149 170 100 160 147 134° 122
1131 112° 112 115 123 139 156° 152° 150 185 122° 11.2
|
}
Die Frage, wie lange eine positive oder negative Temperaturabweichung
erhalten bleibe, ist wichtig wegen des großen Einflusses, den Abweichungen von
der Normaltemperatur des Atlantischen Wassers auf die klimatischen und wirt-
schaftlichen Verhältnisse der Küstenländer Europas haben.
Meinardus!) fand, daß die Schwankungen in den Ernteerträgen Nord-
deutschlands durch Änderung des vorherrschenden Witterungstypus hervor-
gebracht werden und daß beide Veränderungen mit den Schwankungen der
Wasserwärme des Atlantischen Wassers an den Küsten parallel verlaufen.
yalt.
ıı W. Meinardus, »Einige Beziehungen zwischen der Witterung und den Ernteerträgen in
Norddeutschland.« Verh. d. 7. Int. Geoer, Kongr., Berlin 1599.