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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 38 (1910)

MET 
"y 
A 
fl 
Petersen, J.: Unperiodische Temperaturschwankungen im Golfstrom usw. 399 
Fig. 1. 
9 300 
ar X 
m Lens 
Tu 
40 
60° 
30° 
m ll zz 
20° 10° W-Lgx.Gr. 0° 
Geographische Lage der Beobachtungsstationen. 
re Stationen 
121 [209 8|/7|6]5])41383|2 1 
6690 | 61° | 56° | 51° | 46° | 41° | 36° | 31° | 27°] 22° | 17° | 12° 
40° | 40° | 40° | 41°) 41° | 43° | 450 | 46° | 470 | 48° | 49° | 4901 & ; | 
AO AOE 0° 5 1° ABS [4° [ABS [AES UE HE (SE RK Gage, Brite 
110 | 420 | 44° | 45° | 460 | 47° | 489 | 49° | 49° | 50° | 50° | 50° | b 
ı Geogr. Länge westl. v, Greenwich 
Die Angabe 12° W-Lg. 49° N-Br. soll besagen, daß die Station vom 12. und 
13. Längengrad und vom 49. und 50. Breitengrad begrenzt wird, Zeitlich ist 
die Untersuchung auf die 20 Jahre 1883 bis 1902 beschränkt. Vor 1883 fehlt 
es an einer genügenden Zahl von Beobachtungen, und bis zum Jahre 1902 ist 
die Herausgabe der synoptischen Wetterkarten des Nordatlantischen Ozeans, aus 
denen die Luftdruckverteilung entnommen ist, bis jetzt erst fortgeschritten. !) 
Die Zahl der für jede Station pro Jahr vorhandenen Beobachtungen war 
maßgebend für die Länge der Vergleichsintervalle, Da zu einem einigermaßen 
sicheren Monatsmittel im Atlantischen Ozean, dort wo keine Temperatursprünge 
auftreten, zum mindesten 5 bis 6 Beobachtungen gehören, ?) so ist von vornherein: 
auf Pentaden- oder Dekadenmittel verzichtet und somit das Intervall eines Monats 
gewählt. Die Anzahl der Beobachtungen für einen Monat schwankt beträchtlich, 
durchschnittlich zwischen 20 und 5. Östlich von 40° W-Lg., wo die Tempera- 
turen sehr gleichmäßig verteilt sind, wurde ein Mittel aus 5 Beobachtungen dann 
als zuverlässig angesehen, wenn die einzelnen Beobachtungen nicht sämtlich aus 
derselben Hälfte des Monats stammten. Die Berechtigung zu dieser Annahme 
ergibt sich aus der Zusammenstellung einiger Beobachtungen: 
Station 4, Juli 1901: 
17.3°, 14,2°, 16.2°, 16.4°, 16,3°, 15.1°, 17.1°, 15.79°, 16.2°, 17.1°, 17.1°, 
15.1°, 15.2°, 17.1°, Mittel: 16.1°. 
Die ersten 5 Beobachtungen allein würden dasselbe Mittel ergeben: 
17.3°, 14.2°, 16.2°, 16.4° 16.3°, Mittel: 16.1°. 
Station 2, März 1895: 
12.0°, 11.4°, 11.2°, 11.3°, 11.3°, 11.8°, 12.8°, 12.2°, 10,8°, 9.1°, Mittel: 11.4°. 
Auch hier geben die ersten 5 Beobachtungen dasselbe Mittel: 
12.0°% 11.4°, 11,2°, 11.8°, 11.3°,- Mittel: 11.4°. 
Bei Stationen, die infolge ihrer Lage am Treffpunkt zweier verschieden 
temperierter Strömungen häufig Temperatursprünge aufweisen (Station 8b, 9, 11 
und 12), ist jedesmal nach dem einzelnen Fall entschieden. Kamen keine sehr 
1) Nachdem nun die synoptischen Wetterkarten bis zum Mai 1903 vorliegen, ist auch das 
Jahr 1903 mit iu die Untersuchung hineingezogen. 
2) Siehe auch Dr. Lütgens: »Oberflächentemperaturen im südlichen Indischen Ozean 1901 
bis 1903.« »Ann. d. Hydr. usw.« 1905, S. 498.
	        
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