Temperatur- und Salzgehaltsbestimmungen aus den Oberflächen- und Tiefenschichten usw. 395
des Salzgehaltes von 35.81°% , in der 150 m-Schicht des Schnittes B und das
Maximum von 35,95%.) in der 200 m-Schicht des Schnittes A hin, diese Werte
sind höher wie alle weiter südlich beobachteten Werte und weisen auf eine Bei-
mengung von Wasser mit etwas höherem Salzgehalt aus dem Osten hin.
In der Tiefe von 800 bis 1000 m wird ebenso wie in den anderen süd-
lichen Ozeanen ein Minimum des Salzgehaltes angetroffen, das Werte von 34.43
und 34,45%, aufweist. Diese Schicht geringen Salzgehaltes scheint in niederer
Breite in höherem Niveau zu liegen wie südlicher, jedoch sind die hierüber vor-
liegenden Beobachtungsdaten noch sehr spärlich. Es ist jedoch bemerkenswert,
daß auch die Isothermen und Isopyknen in den tieferen Schichten äquatorwärts
ansteigen. Dieses Ansteigen ist wahrscheinlich bedingt durch Aufstauen des
Tiefenwassers an den Plateaus der Inselgruppen, in. deren Nähe die nördlicher
gelegenen Stationen sich befinden.
Außer den vier oben erörterten Reihenbeobachtungen hat 5. M. S. »Planet«
1909 auf der Fahrt von Noumea über die Hebriden nach Matupi eine größere
Anzahl von Temperaturbestimmungen in den Schichten von 0 bis 300 m Tiefe
ausgeführt, die in nachfolgender Tabelle aufgeführt sind.
Tabelle II
Tiefe |
üb. I „| Ste ur ol og) Ste | St. | St. | St. |
St. 15 Ist. 16| St. 17 | 1600 | St. 25 | St. 26 | 75 | an [350 14jas | St.50 | St52
5-Br. £1° SZ 209 Sl 19° SS 199 el 179 z 16° AA 16° 46’ 16° A 15° 11’) 14° 29) 119 % 10° 28’ S-Br.
J-Lg. 169° 8’ 169° 29’ 170° 34’| 170° 42’| 169° 7'| 168° 49'] 158° 40’| 168° 82’] 169° 43’| 168° 36’| 165° 7]159° 54' O-Ly.
in
U
25
50
75
100
125
150
175 1
200 |
250
23.0
22,9
2098
22.8
29.8
290
24.6
24.78
24.60
24.7
25,
25.
“6
5
4.57
25.4
25,7
26.05
26.3
26.5
26.4
25.8
26,8
26.8
26.8
26.8
26.6
75.5
17
7 7
27.1
27.1
>7.02
27,96
29.6
969
26.9
+,
JA RA
A
DL
97.0
a6 fi“
»1 OK
24,35
22,2
20.3
‘7 Q4
23.95
23
4,23
>) m)
73
0
21.64
12,830
300 |
100
1 .ix
Die Mehrzahl der Stationen weist eine Isothermie bis zu 100m Tiefe auf,
in einzelnen Fällen sind in geringer Tiefe unter der Oberfläche höhere Tempera-
turen wie an der Oberfläche selbst vorhanden, indem diese infolge der nächt-
lichen Abkühlung noch nicht ihren Maximalwert erreicht hat. Hierauf deuten
wenigstens die Beobachtungen der Stationen 17 (7% V), 18 (91/,* V) und 33 (8% V),
während z. B. die Stationen 15 und 16 (2% und 5% N) mit der Tiefe abnehmende
Temperatur aufweisen. Die Erhöhung der Oberflächentemperatur mit abnehmen-
der Breite macht sich etwa bis 200 m Tiefe geltend; in 300 m Tiefe zeigt Station 52
in 101/,° S-Br., 160° O-Lg. eine um 5° niedrigere Temperatur wie Station 45 östlich
der Hebriden, die aber zu Recht bestehen dürfte, wenn man berücksichtigt, daß
unterhalb 300 m bei Station 45 die Temperatur sehr schnell abnimmt und auch
unser Schnitt A die Aufbiegung der Tiefenschichten gegen den Aquator deutlich
wiedergibt.
Tabelle II,
Die Salzrvehaltsbestimmungen des Bodenwassers,
Stat.
Nr.
S-Br.
O-Le.
Tiefe
m
50
+°C
Stat. |
Nr. S-Br.
13 25° 43’ 162° 15 | 1312 | 34.58 20 18° 30
L5 21° 2'1 169° 3/| 2819 ‚67 2.2 | 21 17° 58
L6 20° 45’ | 169° 29’ | 2328 ‚69 | 2.5 22 17° 31’
LS 19° 18 | 170° 42’| 3155 ‚70? 22 23 17° 19
19 19° 3‘ | 170° 49 | 3187 70, 22 | 24 , 17° 8
' Wahrscheinlich fehlerhaftes Funktionieren des Schöpfers.
O-Le, '
171° 0
171° 10
171° 22
170° 31’
169° 39’
Tiefe
mM
so It0C.
3067 34.9071] 2.7
3147 ‚72 —
3183 | 70 | 23
3534 „70 2.2
3269 | 72 1 22