Großmann: Die Stürme an der deutschen Küste vom 12, bis 14, November usw, 349
Ganze Decklast verloren: A, Wiecander (Schw. 943); Arthur (— —)
(g) Leck gesprungen: Valmaseda (Span. 2421) Wasser im Raum,
(c f) Carl Lehnkering (Holl, 2060) )
.h. m) Castor (Norweg. 1313)
\b i) Heetor* (Dtsch. 872), Brücke weggeschlagen
(i k m) James Westoll (Brt. 1990)
{ec 1) Niord* (Schw. 1469), Fockmast verloren
(a ]) Otis* (Schw. 1304), Fockmast verloren
(c g) Skjold (Norw. 498)
{a k) Skyros+ (Dtsch. 2634)
(b f) Wermland* (Schw, 2357)
Wo den Buchstaben h bis m die folgende
Bedeutung zukommt: (h) = Ladung überge-
gangen, (1) == Brücke beschädigt, (k) = Ver-
Just od. Beschädigung von Booten, (l) = Schaden
an Bemastung, (m) = sonst. Schäden.
b. Segler:
Gesunken: Strilen (Norw. 130) in der Nordsee,
Verschollen auf den Fischgründen der Nordsee: Fischerewer H. F. 29, 154, 222 und Fischer-
kutter H. F, 54, 196, 229, 239 und 255, sämtlich aus Finkenwärder.
Gestrandet und Wrack: Jona (Norw. 549) bei Arendal; Ora et Labora (Holl, 60) auf Außen-
reede von Wilhelmshaven bei schwerem Sturm wrack geworden und gesunken; Strathearn
(Norw. 228), 6 Sm von Frederikshavn (voll Wasser).
Gestrandet aber freigekommen (ein (H) zeigt an, daß Hilfe geleistet wurde): Albion (H) (Russ.
435) nahe Kastrup; Anna (H) (Dtsch. —) an der Südseite von Endelave; Anna Elisabeth
(Dän. 97) bei Laesö; Doris (H) (Russ. —) bei Kasko, war nach Bruch der Ankerketten ins
Treiben geraten; Frida (H) (Schw. 108) auf Varberg Reede die Anker geschleppt und auf
Grund getrieben; Garibaldi (H) (Dän. 195), 4 Sm von Frederikshavn; Hans (H) (Dtsch, 161)
bei Borkum; Karen (H) (Norw. 94) bei Ditzum/Unterems, von den Ankern auf Strand ge-
trieben; Swanhilda (H) (Brt. 1999) bei Ramekens/Schelde, .
gesprungen: Alpha (Dän. 84); Inea (Dän, 60); Marin (Schw. 190); Res Nowa (Holl. 64);
Seierskransen (Dän. 172); Sigrid (Dän, 122).
Verlust von Ankern und Kette: Alexandros (Schw. 434); Wemyss Castle (Dän. 100).
Schaden an Bemastung: Antje (Dtsch. 311) Fockmast. verloren; Lita (Dtsch. 112) entmastet,
(g) Segelschäden: Brage (Schw. 238); Davenport (Brt. 72); Hydra (Dän. 147); Vega (Dän. 174).
(r) Ruderschaden: Jupiter (Disch, 201).
Ankerspill gebrochen: Clio (Brt. 179).
Teil der Decklast verloren: Gerrittina (Holl. 152).
(a k) Eline (Norw. 1873).
(a m) Leentje (Holl. 119).
(e g) Scottish Isles (Brt. 1926).
(e s) Dagny (Dän. 199) — Teil der Taklung verloren; Justice (Brt. 74).
(m r) Haugesund (Norw.. 987).
{m s) John & Mary (Brt. SO) alle Segel verloren usw.
Leck
Die Verschiebungen der Atmosphäre im Jahreslaufe und die Höhe
des antarktischen Kontinents.
Daß der mittlere Barometerstand auf den Festländern, mit Ausnahme hoher
Berge, im Winter am höchsten ist, auf Island und den Azoren dagegen im Früh-
ling und Sommer, daß also eine Verlagerung von Luftmassen im Jahreslaufe
zwischen Festland und Meer stattfindet, weiß man schon seit mehr als 100 Jahren.
In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde man aber auch darauf auf-
merksam, daß auf der südlichen Halbkugel der Luftdruck auf den Meeren sich
anders verhält, nämlich im dortigen Winter höher steht als im Sommer. Schon
früher (1847) hatte Sabine ausgesprochen, daß die jährliche Periode des Baro-
meters auf St. Helena eine solche ist, wie man sie auf der nördlichen Halbkugel
nur im Innern der Kontinente kenne. Die Erklärung der Erscheinung durch
den Lufttransport. über den Aquator hinüber wurde von Buchan schon Ende
der 60er Jahre angedeutet, so in der zweiten Auflage seines »Handy book« (1868)
auf S. 48, wenn auch ohne ausdrücklichen Hinweis auf die jährliche Periode des
Druckes über der südlichen Halbkugel, ;
In einer Veröffentlichung des Niederländischen Meteorologischen Instituts
aus dem Jahre 18761) bespricht Buys Ballot, anscheinend ohne Kenntnis von
Buchans Darstellung, die möglichen Erklärungen der Erscheinung, indem er
ty) Des hauteurs barometriqaues dans loc6an Atlantique. Utrecht 1876.