Kleinere Mitteilungen..
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den Buchten Wirbel oder Neerströme, so daß man in.der Mitte auslaufenden,
an den Seiten einlaufenden Strom findet.« a a
Lotsen. Es gibt 3 Lotsen, die auch berechtigt‘ sind, Schiffe von, Belize
oder Puerto Cortez nach Puerto Barrios oder umgekehrt zu lotsen. Sie kommen
den Schiffen mit Segelfahrzeugen, unter Umständen bei gutem Wetter: auch im
einfachen‘ Kanu, bis zur Monavique-Huk entgegen, und verlassen ausgehend das
Schiff auf der Höhe von Livingstone. Lotsenzwang besteht nicht, Es soll eine
Lotsentaxe vorhanden sein, doch konnte Kapt. Wiehr sie in Puerto Barrios. nicht be-
kommen. Er zahlte für Ein-.und Auslotsen zusammen 30 $ laut Kontrakt der
Agentur. . .
Schleppdampfer sind nicht vorhanden, aber mehrere Dampfbarkassen, die
im Notfalle Leichter längsseit bringen können. .
. Quarantäne und Zollbehandlung. Die. Visite kommt in der Regel erst an
Bord, wenn’ das. Schiff an der Brücke liegt. 8
Hafenanlagen, Schiffe bis zu 16’ (4.9 m) Tiefgang können an beiden Seiten
der Brücke selbst. anlegen; tiefergehende Schiffe aber nur am Brückenkopf,
und zwar solche von 19’ bis höchstens 201/,/ (5.8 m bis 6.25 m) Tiefgang nur
an der Süd- oder Innenseite des Brückenkopfes, An der Nordseite des Brücken-
kopfes sind bislang keine Festmachepfähle und auch keine Eisenbahngleise vor-
handen. Kräne gibt es überhaupt nicht auf der Brücke, Das Löschen und
Laden der Güter geschieht mit dem eigenen Geschirr der Dampfer, Schiffe von
mehr als 201/,” (6.25 m) Tiefgang müssen in der Bucht, die als Hafen dient,
ankern und nötigenfalls dort leichtern oder zuladen. Die See ist immer ruhig
in der Bucht; selbst bei heftigen Nordern kommt kein nennenswerter Seegang
auf. Leichter sind ‘jedoch am Orte nicht vorhanden, sondern müssen zu dem
Zwecke von Livingstone geholt werden. Arbeiter sind in genügender Zahl. vor-
handen. Arbeitslohn‘ beträgt 121/,c° Gold. pro Stunde, Überstunden zwischen
6hN und 6% V kosten 18%, ce die Stunde. BSonntagsarbeit wird wie UÜber-
stunden bezahlt.
- Hafenunkosten. Leuchtfeuer-Gebühren 10 $; Lotsengeld nach Abmachung
30 $; Brückengeld 2ec Gold per R-T. netto und Ladetag. Stempel für Manifest
1.50 $; Ein- und Ausklarieren 4 $. #0
Reparaturen. In Zapaca, 102 Sm von Puerto Barrios entfernt, befinden
sich die Werkstätten der Eisenbahn-Gesellschaft. Dort können größere Eisenteile,
auch Gußsachen, gemacht werden. ; ;
2, Chamalacan-Barren. Honduras. Bericht Nr. 4389 des Kapt. R. Berg,
D. »Rendsburg«, vom 24. November 1907, ;
Man steuert bei allmählich abnehmender Wassertiefe auf die Flußmündung
zu und ankert auf 4 Faden (7.3 m) Wasser etwa .3/, Sm vom Lande. Von. hier
aus sieht man über die anscheinend ganz versandete Barre hinweg direkt in den
Chamalacan-Fluß hinein, diesen mw. S!/„W peilend, Man liegt hier in einer
flachen Bucht, deren Ufer, wie die ganze Küste, bis an das Wasser mit hohen
Bäumen und. dichtem Gestrüpp dicht bewachsen sind. Die Grenzen der Bucht
liegen frei; man peilt die im Östen befindliche mw. ONO, etwa 4 Sm (Uloa-Barre),
die im Westen liegende mw. WzS, etwa 2 Sm entfernt. ‚Der Chimleco-Berg peilt
mw. SW1/,W. Zur Zeit ist der sich vielfach ändernde Ausfluß des Flusses rechts
mit nur 1 bis 2 Fuß (0.3 bis 0.6 m) Wasser darin, weshalb das Herausbringen der
Mahagonihölzer schwierig ist. Während des neuntägigen Aufenthaltes konnten
wir die Brandung fast jeden Tag passieren.
. Außer Mahagoni kommt noch in Betracht die Ausfuhr von Kokosnüssen
und Planten. Die Bevölkerung ist spärlich und arm. Das Wasser im Flusse
war bis zur Barre frisch; Proviant ist schwer erhältlich, Man .klariert in
Puerto Cortez.
‚8. Reise von Trinidad nach Curacao vom 27. November bis 2. Dezember
1909, Bericht S. M. S. »Hertha«, Komdt, Kapt. z. S.. Engelhardt,
Am Sonnabend den 27..November 1909 um 2*N verließ S, M. S. »Hertha«
die Reede von Port of Spain, Nachdem. bei glattem Wasser eine vollständige
Deviationsbestimmung vorgenommen war, wurde um 4b 30 N durch’ die Boca