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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 38 (1910)

A, 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1910, 
Hieraus ergibt sich die folgende Statistik dieser höheren Aufstiege, wenn 
wir sie nur nach nördlicher und südlicher Breite trennen. Um eine gewisse 
Ausgleichung der Zufälligkeiten herbeizuführen, wollen wir die Ergebnisse der 
ersten und zweiten Formel bei der Richtung zusammenziehen und nur bei der 
Geschwindigkeit getrennt anführen (unter a und b). 
I. Westliche Winde über östlichen. 
______Höhe in Kilometern”. Höhe in Kilometern 
0 05 | 11152 251314150 05 113/15 2125| 38, 4,5 
'* Aufstiege in südlicher Breite 
2 
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S 1 
SW 
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NW I— 
Still > 
1 
8 
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a lıaf a 62 5017278318095) —! — | ef 2.62 7.1; 6.1] 65; 6,5 | 9.4 11.5 | 13,3 
mp. s. [4a 3 A 6120175190801 
II. Östliche Winde bis zu oberst. mindestens 3 km hoch, 
Anufstiere in nördlicher P--"" 4 Aufstieee in südlicher Breite 
N } 
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41 3 1 28 
(a. 8,8 73° 75° 9,5 9.4 106° — — 
mp. s. [6.01 DS TEN 8670 
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sel a 21.0132 10.5 110.01 9.;’ 9.0 = 
751 b. 95.95! 75° 73168 — 
II. In 3 bis 4 km Höhe meridionale Windrichtung über östlichem Wind unten, 
"fette In nördlicher Breite 4 1nfe*iege im südlicher Breite 
N 
NO 
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SW 
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NW I 
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—_ la 
= 
.|,af a 8.7 85 8287115 88 —' — | nfa 78 92 95177 7.1055 7.7: 70 
m p. s. [431 b. 7.7 70 7.0.90 7.0 —. — —|"1 0.68.84 75 66 5.9153. 45| 5.7 
Wir sehen also, daß gerade die Hälfte dieser Aufstiege (17) westliche Winde 
über östlichen ergab, besonders häufig längs der brasilianischen Küste. Dagegen 
ist eine in der Höhe vom Äquator zu den Polen führende Strömung, wie sie die 
Theorie fordert, nicht mit irgendwelcher Deutlichkeit zu erkennen, In der ersten 
Gruppe ‚sind nördlich vom Äquator in der Höhe zwar die SW-Winde häufiger 
als die NW-Winde, aber dies wird mehr als ausgeglichen dadurch, daß Winde 
aus Süden gar nicht zur Beobachtung kamen, Nordwinde aber in mehreren 
Fällen, Unter den Fällen annähernd meridionaler oberer Luftbewegung waren 
nördlich vom Aquator je einer aus Süd und aus Nord. Etwas günstiger steht 
es damit südlich vom Aquator. 
Das mindestens relative Maximum der Windgeschwindigkeit bei 500 m oder 
1000 m Höhe findet sich mehr oder weniger erkennbar wieder; auffallend ist es, 
daß im Durchschnitt der Aufstiege mit oberer westlicher Luftströmung die Zu- 
nahme der Windgeschwindigkeit mit der Höhe in den unteren Schichten viel 
geringer war als in den beiden anderen Gruppen,
	        
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