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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 38 (1910)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1910, 
den an der Deutschen Seewarte ermittelten Reduktionsgrößen (vgl. Köppen, 
Maritime Meteorologie, 2. Aufl. S. 11). Da aber diese Schätzungen von drei ver- 
schiedenen Kapitänen stammen, und alle das obige Resultat geben, auch überhaupt 
bei diesen niederen Stärkegraden die persönlichen Unterschiede in den Schätzungen 
unter erfahrenen Seeleuten allgemein gering sind, so dürfen wir das Ergebnis 
als sicher ansehen. 
Tabelle 4. Mittlere Windgeschwindigkeit. 
3—1°2 
dsgl., 
hne N 7.6 
13—20 
21—27 
28—38 
3948 
19— 57 
AR 61 
Breite 
30029909 N 
280 14° N 
129— 6° N 
50N—9° 8 
 10°—14° 8 
130__980 & 
939329 8 
Meter 
. Die Wind- 
stärke in 
‚50 m beträgt 
im Vergleich 
zu 
0m 1750m 
500 ! 1000 !1500 12000‘ 2500: 3000 4000 | 3000 
j 
1.9 \ 
6.6 
6.1 
7.2 
6.6 
5.8 
$ 1 
.- 
(41) 
a 
» 
1 
a3 
6.2 
6.8 
6.6 
5.6 
4.9 
8.0 
7A 
10.1 
79 
9 
3.9 
d.4 
29 
0.0 
5.9 
6,8 
18 
0 
3 
514 
14 
7.4 
5.9 
45 
7A 
34 
9.6 
79 
6,5 
5,4 
88 
6.9 
8.0 
63 
137 ' 99 
130 ‘ 114 
| 129 © 107 
117 101 
159 97 
145 112 
111 186 100 
ZZ 150 98 
5.4 209 ° 115 
2.4 167 121 
13.2 189 ! 101 
79 167 | 111 
14 129 103 
ZZ 14 | 13 
. nach Formel 1 | 161 108 
Mittel { „9 | J41 : 110 
1,8 { 
6,8 
03 
8,2 
75 
9,3 
17 
7.6 
BE 
5.9 | 
3.6 
93| 85 
3,91 7.4 
9.8 9.9 
79 10.1 
79! 6.1 
S 53 
34 82 
zw 73 
5.14 
} 
5.2 { 
3.7 
16} 
5. 
= 3 
6.3 } 
5 
1.9 
6.9 
77 
Ba 
In größeren Höhen, mindestens oberhalb 2500 m, scheint die Windstärke 
mit der Höhe in der Regel ebenfalls zuzunehmen. Aber in den Höhen von 
500 oder 1000 m bis 1500 oder 2000 m nimmt sie offenbar häufiger nach aufwärts 
ab als zu. Um dieses relative Maximum der Windstärke in einer Höhe von 
500 oder 1000 m deutlich erkennbar zu machen, hat in den beiden letzten 
Kolumnen eine Vergleichung der Windgeschwindigkeit in 750 m Höhe (Mittel aus 
der in 500 und in 1000 m) mit derjenigen an der Meeresoberfläche und in 1750 m 
(Mittel aus 1500 und 2000 m) Aufnahme gefunden, und zwar in Form der An- 
gabe, wie groß jene in 750 m Höhe ist, wenn einerseits die in 0 m, anderseits 
die in 1750 m gleich 100 gesetzt wird. Man sieht, daß sie bis auf zwei Fälle 
in 750 m mehr als 100 ist, und daß sie durchschnittlich 1!/,mal so groß ist, wie 
die in der Meeresfläche. N 
In bezug auf die Richtung der Luftströmung wollen wir, der Übersichtlichkeit 
halber, nur die acht Hauptstriche der Windrose unterscheiden. Die Tabelle 5 
gibt die Anzahl der Beobachtungen nach denselben sieben Zonen getrennt; und 
zwar begnügen wir uns hierbei mit den nach der zweiten Formel berechneten 
Ballonbahnen. Um den an sich ja zu erwartenden Einfluß der Jahreszeit zu 
erkennen, ist in Klammern die Anzahl der auf die acht Monate mit nördlicher 
Lage des Kalmengürtels, Juni bis Oktober, fallenden Beobachtungen hinzugesetzt, 
Außer den Aufstiegen 1, 2 und 65 ist in dieser Tabelle auch der Aufstieg 58 
wegen des westlichen Unterwindes dabei fortgelassen.
	        
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