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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 38 (1910)

174 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1910. 
t > 65°, so daß hier die Beobachtungszeit auf die Stunden zwischen 8 Uhr vor- 
mittags und 4 Uhr nachmittags beschränkt ist. Im allgemeinen ist der Wert vo 
um so zuverlässiger, je größer 1—n wird. 
Beispiel. »Am 21. Juli 1909 beobachtet man nachmittags nach mittlerer 
Greenwicher Zeit um 1 Stunde, 10 Minuten, 29 Sekunden ungefähr auf 51° N-Breite 
und 9° Ost-Länge, die wahre Höhe der Sonne h — 53° 22’ und ihr mißweisendes 
Azimut = S 53°, 4’W.« Diese Ausgangswerte sind dem früher erwähnten Aufsatz 
des Herrn Dr. Möller entnommen, 
Rechenschema und Beispiel. *) 
m Gr—U = 
U — 
m Gr — 
astr. m Gr = 
tiGr — 
A 
E = 
A 
Po 
di — 
Po = 
@ = 
zZ — 
1 10 29 
+ 1h 10m 29s 
— 69 
A1 4 20 
Oo 297 
43 
+22 29 
+51 0 
—28 31 
222 10 
26 15 
red = 
A = 
t° 1Gr — 
L 
+ 
9.5739 
. 430 
9.6169 
ig No 
tig. 
+ 90 0 
16 5 
125 35 
Y, @ 
9.6703 
9.9657 
9.6360 
3211 
9.9571 
iX zZ... 
Da 7a 
red == 
b = 
36 38 
36° 15 
36 38 
— 923 
DB — 
b- 
zu DD m 
Probe 
9.9714 
9.6273 
9.5987 
9.7351 j 
„1301 „1731 
9.8652 4.7718 
(Zeichnung der Figur 3.) 
Po = 
W = 
Pı = 
Z T 
SEC P; 
Vi 
A 
ad 
= 
A—@ 
— vg, = 
& 
4510 0 
AL 17 
51 17 
9° 0 
LT 
+ 9 25 
238° 24’ 
1 9 
222 15 
222 10 
+ 5 
— 9 
14 
ers 
Yahei 
Pı ; 
tg ( WR 
7. 
Ko. 
iz... 
Va 20 
Zn 
n 
1—n - 
9.735 
. 96 
9831 
„0.6 
9.778 
9.865 
9.643 
— 0.678 
+ 440 
— 0.238 
1.24 
0.092 
a... 
igZ... 
1:(1—n)... 
d... 
Po“ 
U, = 
Po = 
29 
2 
SEC 0, 
Yo 
he 
1.146 
9.865 
9.907 
0.918 
— 83 
A519 0 
+ 23 
+51 23 
+ 9° 0 
+ 15 
+ 9 15 
*) Das Zeichen ... deutet den Logarithmus an, 
Die hier angewendeten Formeln gestatten für den Fall der Ortsbestimmung 
nach Höhe und Azimut der Sonne die Führung der ganzen Rechnung mit drei- 
stelligen Logarithmen. Dazu wäre eine dreistellige Logarithmentafel erforderlich, 
welche die trigonometrischen Funktionen mit einem Intervall von 0°.1 enthielte. 
Eine solche Tafel gibt es meines Wissens aber nicht. 
Herr Dr. Möller berechnet im vorstehenden Beispiel für 2 Punkte der 
Höhenstandlinie die mißweisenden Azimute und schaltet das beobachtete miß- 
weisende Azimut ein. Er erhält als Ergebnis: # = 51° 22’N, 2 = 9° 16’ Ost. 
Diese Methode der Variation — auch ohne Zuhilfenahme der Höhenstandlinie — 
ist besonders erschöpfend behandelt in dem Aufsatz: »Einheitliche Methoden
	        
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