Station
Nr.
19
u |
45
46
u
47
48
49
50
N-Br.
78° &
8° 6
78° 6
78° 10
78° 13
78° 13
78° Y
77° 57
779 44
77° 34
77° 31’
77° 30
77° 24
76° 35
75° 52’
76° 15
76° 22’
75° 47
710 22
71° 20
70° 59’
Schott, G.: Zur Geographie des Grönlandmeeres.
W-Le.
Tiefe
Bodentemperatur
oder Temp.
in (m) Tiefe
m
Bodenbeschaffenheit
4° 35
‚4° 49
15° 6
L5° 46
125
200
310
303
Graubr. Schlick m. Steinen
0,5 (300)
Schlick
Graubrauner Schlick mit
Steinen
Graubrauner Schlick
Graubrauner Schlick
Oo 923
50
6° 43
700
° 26
9 14’
80 20
‘So 317
30 26
© 46
SE
io 3
60 27
‘50 91’
8° 58
‚7° 95
130 397
480
490
530
400
260
185
275
265
0
210
375
75
370
180
130
‚650
595
0.6 (480)
0.6 (390)
Sohliek
1.8 (70)
0.4 (350)
1.5 (175)
0.6 (1100)
—1.0 (1400)
Grauer Schlick
Grauer Schlick
Schlamm
Schlick
Schlick
Brauner Schlick, Steine,
Muscheln
Bemerkungen
107
Lotungen der »Belgica« 1909.
Stat. |
Nr.
5
9
LO
17
N-Br.
:6° 17
76° 24’
76° 30
76° 49
79 7
{70 21’
77° 24’
77° 27
779 42
779 58
780 0’
W-Le.
20 4
20 53
3° 10
30 26’
30 44
30 52 |
30 18
20 50
30 227
39 52
20 90
Tiefe '
Mn
175
216)
175
153
258
265
2535 -
470
365
125
124
Boden-
beschaffenheit
Brauner, toniger
Schlick |
desgl. '
desgl. |
desgl. ;
desgl. .
desgl. i
desgl.
Loser Schlamm '
Keine Probe
Brauner, toniger
Sehliek
Stat.
N-Br.
Nr
78° &
3 | 78°
4A | 77° 54
15 370 47
16 | 47° 51’ |
17 779 53
18 | 78° 0
19 | 77° 46’
20 | 77° 238
21 | 76° 50
22 | 76° 28
W-Le.
3° 0
2°
1° 10
9° 36
8° 25
{92V
ö° 42
6° 28
709
ö° 42’
RO 5377
"Tiefe
Boden-
beschaffenheit
m
138 Brauner, toniger
150 Schlick
210 desgl.
240 desgl.
240 desgl.
352 Brauner Ton
327 Keine Probe
345 desgl.
275 Brauner Ton
305 } desgl.
1055| desgl.
Die zweite Reise, die des Jahres 1909, verlief in umgekehrter Richtung
von den Fär Oer über Jan Mayen nach der Ostküste Grönlands bis zur höchsten
Breite von 78° YN-Br. in 13° 29’ W-Lg. (Mitte Juli); es wurden die Tiefenver-
hältnisse des Schelfes in Ergänzung der Arbeiten von 1905 weiter erforscht in
der Nähe der Nordbucht, und von da schließlich ostwärts nach Spitzbergen und
weiterhin in das Barents-Meer gedampft.
Die Lotungen 1905 und 1909 sind so wertvoll, daß sie hier Platz finden
mögen (Tabelle S. 106); leider sind die Bodenproben nicht mit der sogenannten
Bachmannschen Röhre, die die Schichtung zu studieren gestattet, genommen,
sondern mit dem englischen Schnapplot. Ein Hauptergebnis der Tiefenmessungen
ist der große Unterschied zwischen den Böschungsverhältnissen der Spitzbergen-
Küste und denen der Ostgrönland-Küste. An der Westküste Spitzbergens erreicht
man Tiefen von über 1000 m schon in 50 bis 60 km Abstand, an der Ostküste
Nordgrönlands erst in einer Entfernung von 150 bis 300 km, und zwar scheint
der breite ostgrönländische Sockel sich von 70° N-Br. ab nach Norden immer
mehr zu verbreitern derart, daß es in der Tat wahrscheinlich wird, daß unter
80 bis 81° N-Br. die osterönländische Masse mit Spitzbergen unterseeisch durch