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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 38 (1910)

Station 
Nr. 
19 
u | 
45 
46 
u 
47 
48 
49 
50 
N-Br. 
78° & 
8° 6 
78° 6 
78° 10 
78° 13 
78° 13 
78° Y 
77° 57 
779 44 
77° 34 
77° 31’ 
77° 30 
77° 24 
76° 35 
75° 52’ 
76° 15 
76° 22’ 
75° 47 
710 22 
71° 20 
70° 59’ 
Schott, G.: Zur Geographie des Grönlandmeeres. 
W-Le. 
Tiefe 
Bodentemperatur 
oder Temp. 
in (m) Tiefe 
m 
Bodenbeschaffenheit 
4° 35 
‚4° 49 
15° 6 
L5° 46 
125 
200 
310 
303 
Graubr. Schlick m. Steinen 
0,5 (300) 
Schlick 
Graubrauner Schlick mit 
Steinen 
Graubrauner Schlick 
Graubrauner Schlick 
Oo 923 
50 
6° 43 
700 
° 26 
9 14’ 
80 20 
‘So 317 
30 26 
© 46 
SE 
io 3 
60 27 
‘50 91’ 
8° 58 
‚7° 95 
130 397 
480 
490 
530 
400 
260 
185 
275 
265 
0 
210 
375 
75 
370 
180 
130 
‚650 
595 
0.6 (480) 
0.6 (390) 
Sohliek 
1.8 (70) 
0.4 (350) 
1.5 (175) 
0.6 (1100) 
—1.0 (1400) 
Grauer Schlick 
Grauer Schlick 
Schlamm 
Schlick 
Schlick 
Brauner Schlick, Steine, 
Muscheln 
Bemerkungen 
107 
Lotungen der »Belgica« 1909. 
Stat. | 
Nr. 
5 
9 
LO 
17 
N-Br. 
:6° 17 
76° 24’ 
76° 30 
76° 49 
79 7 
{70 21’ 
77° 24’ 
77° 27 
779 42 
779 58 
780 0’ 
W-Le. 
20 4 
20 53 
3° 10 
30 26’ 
30 44 
30 52 | 
30 18 
20 50 
30 227 
39 52 
20 90 
Tiefe ' 
Mn 
175 
216) 
175 
153 
258 
265 
2535 - 
470 
365 
125 
124 
Boden- 
beschaffenheit 
Brauner, toniger 
Schlick | 
desgl. ' 
desgl. | 
desgl. ; 
desgl. . 
desgl. i 
desgl. 
Loser Schlamm ' 
Keine Probe 
Brauner, toniger 
Sehliek 
Stat. 
N-Br. 
Nr 
78° & 
3 | 78° 
4A | 77° 54 
15 370 47 
16 | 47° 51’ | 
17 779 53 
18 | 78° 0 
19 | 77° 46’ 
20 | 77° 238 
21 | 76° 50 
22 | 76° 28 
W-Le. 
3° 0 
2° 
1° 10 
9° 36 
8° 25 
{92V 
ö° 42 
6° 28 
709 
ö° 42’ 
RO 5377 
"Tiefe 
Boden- 
beschaffenheit 
m 
138 Brauner, toniger 
150 Schlick 
210 desgl. 
240 desgl. 
240 desgl. 
352 Brauner Ton 
327 Keine Probe 
345 desgl. 
275 Brauner Ton 
305 } desgl. 
1055| desgl. 
Die zweite Reise, die des Jahres 1909, verlief in umgekehrter Richtung 
von den Fär Oer über Jan Mayen nach der Ostküste Grönlands bis zur höchsten 
Breite von 78° YN-Br. in 13° 29’ W-Lg. (Mitte Juli); es wurden die Tiefenver- 
hältnisse des Schelfes in Ergänzung der Arbeiten von 1905 weiter erforscht in 
der Nähe der Nordbucht, und von da schließlich ostwärts nach Spitzbergen und 
weiterhin in das Barents-Meer gedampft. 
Die Lotungen 1905 und 1909 sind so wertvoll, daß sie hier Platz finden 
mögen (Tabelle S. 106); leider sind die Bodenproben nicht mit der sogenannten 
Bachmannschen Röhre, die die Schichtung zu studieren gestattet, genommen, 
sondern mit dem englischen Schnapplot. Ein Hauptergebnis der Tiefenmessungen 
ist der große Unterschied zwischen den Böschungsverhältnissen der Spitzbergen- 
Küste und denen der Ostgrönland-Küste. An der Westküste Spitzbergens erreicht 
man Tiefen von über 1000 m schon in 50 bis 60 km Abstand, an der Ostküste 
Nordgrönlands erst in einer Entfernung von 150 bis 300 km, und zwar scheint 
der breite ostgrönländische Sockel sich von 70° N-Br. ab nach Norden immer 
mehr zu verbreitern derart, daß es in der Tat wahrscheinlich wird, daß unter 
80 bis 81° N-Br. die osterönländische Masse mit Spitzbergen unterseeisch durch
	        
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