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Aynaleu der Hrdrographie and Marktimen Meteorologie, Pebranr 1900
Barke »Niobe«, Kapt. Fettjueh, Yokohuma— Portland-Opeson,
Mittaxsort |. Oberflüchentemperatun | Wind
N-Br.! WLg uk W Sr 19h AbN] 8b 72%
f 4% N
49 56/) 135519 19.7 98 10.1}10.1. 98° 08
5928 (138° 3201 03) | 95 06° 98) 95| 023
| i I | Gr
4940 380721 | 9,7 101 | 93 93 95 96| W5—6 en
43° 36 125° 25 | 95 6 [103 200 1103, 104} WXW 67 |0.148m
Den gleichen Gegensatz zeigt Fig. 3 (S. 34), wo die entsprechende Kurve
der Abhängigkeit der Temperatur von der Entfernung von Land für März ein-
getragen ist, KEin Vergleich der Märzkarte mit der Junikarte läßt es auch wahr-
scheinlich erscheinen (wenn Franz Drake nicht zu weit von Land entfernt war),
daß Cook beinahe die gleiche Temperatur wie Drake antraf und sich mit Recht
über das milde Klima wunderte (siehe auch IL 1e).
Im Golf von Kalifornien bewirkt die höher steigende Sonne eine rasche
Zunahme der Temperatur; an seiner Westküste wandert die 20°-Isolherme von
382/,° N-Br. bis 26%,°* N-Br und die Temperatur steigt fast überall um 2°,
€. Winter.
Die Hauptmerkmale des winterlichen Verlaufs sind. folgende:
Luftdruck und Wind. Die Antizyklone schrumpft zusammen und ver-
Jiert namentlich auf der Nordseite, Nördlich 35° N-Br. liegen die meisten Wind-
richtungen zwischen Südost und Südwest, Weiter südlich herrschen an der Küste
in. breitem, sich nach Kap San Lucas auskeilenden Streifen NW-Winde, weiter
seowärts und südlich von 30° N-Br. der Passat; der Golf von Kalifornien wird
hauptsächlich von NW-Winden bestrichen,
Strom. (Karte 16, Taf, 10.) Die Osttrift teilt sich im Januar und Februar in
40° N-Br., im Märg weiter nördlich in den nördlichen‘ und südlichen Zweig, die ihrer-
seits die gleichen Erscheinungen wie im Herbst, wenn auch nicht so regelmäßig,
zeigen. Im einzelnen haben wir;
(14phliet
9 Versetzungen Bach: Jukein ]JAnzahlderBe-
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Ss | 14 | 16 u! 6 6064| 25
‚31 80 8:16 7'106 RR | M 153
3 4 10,18; 14 21 9 10[ 36 381
| 202 ©: 12] 3 MM: 100: | 8 69
Wärmerverteilung, Auch die Wärmeverteilung ist der des Herbstes
ähnlich; das Anstauwasser im Norden erreicht seine höchste Ausbildung im Februar.
Auftriebserscheinungen stellen sich nicht ein oder sind vorübergehend, Ein Zustand
des Ausgleichs mit fast ungestörten, westöstlich verlaufenden Isothermen wird
im März erreicht. Der Golf hat seinen eigenen Temperaturgang und ist im
Fehruar kälter als das Wasser an der Westküste in gleicher Breite,
I. Wirkungen und Ursachen des kalten Auftrichwassers.
1. Wirkungen des Auftriebwassers.
%. Jahresmittel. (Karte 17, Taf 11.)
Aus den Monatskarten wurde für 173 möglichst gleichmäßig über das
Gebiet verteilte Punkte das Jahresmittel berechnet und danach wurden die
Jahresisothermen gezogen,
Hier addieren sich alle Wind- und Stromwirkungen, wo sie sich während
dea Jahres gleich bleiben: wo ale sich umkehren, heben sie sich auf, Die während