Die Witterung an der deutschen Küste im November 1908,
Stat,
ar a.
Bork,
Wilh.
Keit.
Ham.
Kiel
Wus.
Sin.
Rüge.
Neuf.
Mem,
Niederschlag, mm
Zahl der Tage
Windgeschwindigkeit
‚AB: |
ale 5 Ky X | +
Ze 8 | vom | =
a) E em A|
mit Nieder—, | 14 heiter tribe, Aferer nra ©
| Shh mm 15 % Me Meter pro Sek, | Daten der Tage
Haar X, tat Starm-
Ö.2] 1.05.0110. OMISS SE Mittel] Abw. | TS mit Sturm
"ya
9 20. ®
; ; 96 N m . .
16, 20 25— 28 Sn il
=. 10 25 12 18. | z
94308 Sy
& 52 20.20 4 9
2 822 i 95 | 14 |
A 3829 6 en 18,10)
I 0 5 Alu! 8
Si | 1 . 6 4‘
x ; BE n | = 13:
vn in 6114 141 S| X Hl 1
[2 5811221.50 27
ü
2
5 19a
. an ‘12
19 |] 2
39 }
S.Di-02 12
>. 723 305
37 a. I
6.1 | — 13
er | 1
0
23.
Be
keine
keine
keine
keine
15.
Ö
4
Ö
Pe
ww 6
A 9
ol 0!
0]
9 9|
YO
fer 0
4
12
a
14
P
15
RR
6
D
Q
Es
A
Ö. 7. 18. 27.
8.27
8, 10.17. 18, 19
Y
Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage} he ine
m . stärke (Beaufort}
Sie! lol _ le! | (= = = |
116! ; . In > | | sen nV! 92 N san
I „E|e 181. 812/81. 65 El2 EEE] e} 80y | 20x [80x
Bork.
Wilh,
Keit.
Ham.
Kiel
Wus.
San,
Rüg.
Neuf,
Mens.
Al
3.
x.
r
-
X
x
£
Ze
5
a
4
A a
m
Jan
76
4.4
3,2
39
3.1
33
3.0
3.9
3.2
Die Witterung war im Monat November an der deutschen Küste aus-
gezeichnet durch zu hohen Luftdruck, zu geringe Bewölkung und zu wenig
Niederschlag, mit Ausnahme des Ostens, wo das Durchschnittsmaß der November-
Niederschläge überschritten wurde. Die Temperatur blieb im Mittel ziemlich
tief unter den Normalwerten, Tage mit Frost waren häufig, die tiefsten
Temperaturen traten fast durchweg in der Monatsmitte auf, Das absolute
Temperaturminimum an der ganzen deutschen Küste hatte Neufahrwasser mit
—=13,9°°. Die vorherrschende Windrichtung war die südwestliche; doch traten
auch häufig Winde aus südöstlichen Richtungen auf, Die registrierten Wind-
geschwindigkeiten blieben im Mittel etwas hinter den langjährigen Durchschnitts-
werten des Monats November zurück, Stürme aus dem Westquadranten traten
in größerer Verbreitung nur am 25. und 26, auf; der äußerste Osten hatte da-
gegen noch besonders am 6, 7., 18. und 20. November stürmische Winde, Sonst
traten solche nur vereinzelt an einigen Tagen der zweiten Monatshälfte auf; aus
südöstlicher Richtung wehten steife und stürmische Winde in einiger Ausdehnung
in den mittleren Gebietsteilen. Gewitter traten fast ausschließlich am Sturmtage,
dem 26, November, ostwärts bis Mecklenburg auf. Tage mit heiterem Wetter
brachte besonders die erste Monatshälfte, mit Nebel vornehmlich das Monatsende,
Was die Luftdruckverteilung und Wetterlage im einzelnen betrifft, so lag
das deutsche Küstengebiet bis zum 16, fast andauernd im Bereich von Hoch-
druckgebieten, kam dann am 17. unter den Einfluß von Depressionen, unter
deren Herrschaft die Witterung bis zum 26, verblieb, und trat in den letzten
Novembertagen wieder in den Wirkungskreis eines Hochdruckgebiets,
Yom 1, bis 3. November bedeckte ein Hochdruckgebiet den größten Teil
des Kontinents, während über dem äußersten Westeuropa eine Depression lag,
Bei Winden südöstlicher Richtung herrschte dabei anhaltend zuhiges, heiteres
und fast durchweg kaltes und trockenes Wetter. Am 4. trat eine Änderung in