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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 37 (1909)

506 Annalen der Hrdrographie und Maridmen Meteorologie, November 1909, 
einer nördlicheren Breite weiter zu laufen, wo vielleicht stetigere Brise angetroffen 
worden wäre, Trotzdem ist diese Reise, auf der die in den Änn, d. Hydr. usw. 
aufgeführten, mittleren Schnittpunkte eingehalten wurden, zu einer recht güten 
geworden. Die kürzeste der Deutschen Seewarte bekannte Reise wurde auf 
diesem Wege in 46 Tagen vollendet, Da »Flottbek«e zwölf Tage weniger gB- 
brauchte als die mittlere Reisedauer von 62 Tagen, können die gemachten Er- 
fahrungen nur dazu dienen, ganz entsprechend der von der Seewarte 1908 
gegebenen Anweisung den Wer südlich. der Paumotu-Inseln in den Hochsommer- 
monaten der südlichen Hemisphäre zu empfehlen, 
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= Mittarsorte. 
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Dasselbe Schiff erzielte, nachdem es in Neweastle mit 8043 Tonnen Kohlen 
beladen worden war, eine äußerst rasche Reise nach Tocopilla, welche es in der 
kurzen. Zeit von 32 Tagen ausführte, Bringt man bei der Berechnung der Fahrzeit 
den Zeitunterschied für versegelte Ostlänge in Abzug, so ergibt sich als genaue 
Reisedauer 81 Tage und 18 Stunden, Als kürzeste Reise zwischen denselben 
Häfen galt bis jetzt die der »Lisbethe«, welches Schiff im Jahre 1905 83 Tage 
gebrauchte, 
»Flotthbek« ging am 29, Januar 1909 Zu N, in See und traf bei einem hohen 
Barometerstande frischen Nordost, Das Schiff befand sich also auf der west- 
lichen Seite eines Luftdruckmaximums; dasselbe umsegelnd, stand »Flottbek« am 
3. Februar in 44.8°S-Br. und 162.1° O-Ly, wo der Wiad nördlich holte. 50° S-Br. 
wurde in 178° O-Le. angesegelt, und gleichzeitig ging der Wind mit zunehmender 
Stärke in eine westliche Richtung über, dem tiefbeladenen Segler anhaltend lange 
und günstige Gelegenheit bietend, mit allen Segeln im Topp die Länge abzulaufen, 
180% schnitt »Flottbek« am 6, Februar in 51,0° S-Br. und 150° W-Lg., drei Tage 
später in 50.5°S-Br. Am 11. Februar holte der Wind bei einem Fallen des Baro- 
meters bis 744 mm nördlich und artete zum Sturm aus, Harte Böen aus NNW, 
zeitweise von Stärke 9, setzten ein, 80 daß zum ersten Male seit dem Verlassen 
des Hafens die Royals und Bramsegel festgemacht werden mußten. Nachdem
	        
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