Wettbewerb-Prüfung von Marine-Chronometern iax Winter 1908—1009,
aA 8
Klasse 1 17 III 1 Yun Zz
1113, Wettbewerb-Prüfung 23% 307 2208 159% EM 360
16.—20. m » 20 3M 38 7° 3°" am
21.—25, » » K2 30 16 12 3 390
26.— 30 # # 46 32 1% 7 2 415
(CrNEr? 31 » » 64 21 1] a Ö dht
32, » 53 24 G Hd 4} 410
Zu der vorstehenden Zusammenstellung ist zu bemerken, daß bei der Ver-
teilung der Chronometer auf die einzelnen Klassen überall diejenigen Grundsätze
der Beurteilung maßgebend waren, welche seit der 22, Wettbewerb-Prüfung ein-
geführt worden sind, — Die Zahlen der am Schlusse angegebenen Spalte X sind
aus der Gleichung
== 5 4 +3 2 pp:
hervorgegangen, wo p, bis p, die vorstehenden Prozentzahlen bezeichnen, Die
Zahl 3 stellt demnach in gewisser Hinsicht eine Verhältniszahl für die Gesamt-
leistung während jeder einzelnen Prüfung dar, Es liegt natürlich, wie bei jeder
Klasseneinteilung, eine gewisse Willkür in einer solchen Beurteilung, — Der für
die diesjährige Prüfung erhaltene Betrag X = 449 kommt nahe an den bei der
vorjährigen 31, Prüfung wie auch an den während der 30, Prüfung erhaltenen
(3 =— 451) heran, Die Gesamtleistung der diesjährigen Prüfung kann demnach
ebenfalls als eine sehr gute bezeichnet werden.
Wie in. früheren Jahren mußte auch in diesem Jahre eine größere Zahl
von Instrumenten wegen zu großer Gang-Beschleunigung (Akzeleration) in tiefere
Klassen versetzt werden, Es mußten aus diesem Grunde 5 Chroönometer statt der
ersten Klasse der zweiten und dritten Klasse, sowie 3 Chrönometer statt der
zweiten der dritten und vierten Klasse überwiesen werden,
Die für Chronometer deutschen Ursprungs ausgesetzten Preise wurden für
die folgenden Instrumente I, Klasse erteilt:
für das Chronometer Chronameter-Werke Nr. 338 der erste Preis (. 1200}
Straßer & Rohde * 60 « zweite « |< 1100
F. Lidecke « 282 « dritte «= { « 1000}
Stiraßer & Rohde * 70 «© vierte * 1* 9001
Chronometer-Werke . 335 « fünfte «x {« 800)
A. Lange & Söhne « 37 « sechste « !« 700),
Für sämtliche Chronometer sind nach Beendigung der Wettbewerb-Prüfung
unter Benutzung der Gangformel
= ga (t— 15°C) +b (tt — 1570)?
die Temperatur-Koeffizienten und die Summe der übrigbleibenden Fehlerquadrate
[vv] abgeleitet worden, Diese Ableitung erfolgte unter strenger Anwendung der
Methode der kleinsten Quadrate und mit Benutzung der in den »Ann. d. Hydı.
usw.« Jahrgang 15895, S, 388 angegebenen. rechnerischen Abkürzungen, — Das
Ergebnis ist aus der nachstehenden Zusammenstellung ersichtlich,
Öhroenometer
Nr.
Klasse 1.
Chron-Werke #38
Straßer ,
& Rohde‘ 60
Bröcking 471
Lidecke * 282
Knoblick | 3021
Straßer !
& Rohde | 70] - 0.015
Koopmann | 10] — 0.011
OChron.-Werke | 83351] — 0.023
Sek
0008
iywyl
sek
4 0.0002 ° (O1
— 0.0006
— 0.0015
— O.0007
(0004
(01
00
0038
(02
0.0008
4 0.0020
LA OO002
01
1.01
{00
Öhronometer *
Nr.
Lange 5
hron.-Werke : 322
Xnoblich 3013
„Ange 18
AN GG
Jensen 2|
Jensen ‘u
ANZ 4
Knoblich {3001
RN (6
sk
0.022
000
— 0.008
= 44,016
— 1009
— HS
— 0.006
— 015
— 001
OA
(rw)
du
-— KU018S 002
0.0016) 0.00
+ 00021 . Q0E
O5 | 02
— 0.0015 | 0,02
1 0.0026 * 0.00
= 4.001 (0100
0.0031 | 00
+ 00010 0.08
“.D0005 * 001
‘5 Der Kürze wegen sind, wie In früheren Jahren, diejenigen Chronometer als zur Klasse V
gehörend bezeichnet worden, welche die für die Klasse IV festgesetzten Höchstbeträge der Gütezahlen
überschritten haben.