2
Antıalen der Hydragraphie und Maritimen Meteorologie, ‚Juni 1900,
Die graphische Eintragung des Sechiffsortes in die Merkatorkarte ist in der
folgenden Reihenfolge auszuführen, Die Projektionspunkte des beobachteten
Gestirns zur Zeit der 1. und 2, Beobachtung sind der Karte niederzulegen und
an den Projektionspunkt der 1, Beobachtung trage man die Versegelung in der
Größe der Breitenminuten der gegißten Breite an. Mit den in Meridionalteilen
verwandelten Zenitdistanzen ist um die entsprechenden Projektionspunkte der
Höhenkreis zu konstruieren, wonach der Schnittpunkt der beiden Höhenkreise
den Schiffsort zur Zeit der 2, Beobachtung ergibt.
hp 5760
|
BB Op 1°37N
PERSON
VErsezelung
*
1
ke WO
EON
RE
As
Die graphische Eintragung ergibt den Schiffsort zu
= 1 ON, A 308C.
In allen aufgeführten Beispielen liegen der Projektionspunkt und der
Schiffsort auf derselben Seite des Äquators; Hegen dieselben auf verschiedenen
Seiten des Äquators, so ist die Mittelbreite in der folgenden Weise zu bestimmen;
Beispiel: Breite des Projektionspunktes 14° N
Gegißte Breite 58
_ Ph 1008502 _ 221 _. mo
= Sp ge) BU AO
Tet die Mittelbreite kleiner als 5°, so jst ohne nennenswerten. Fehler die
beobachtete Zenitdistanz direkt als Längenunterschied auf der Längenteilung der
Karte abzugreifen, | |
Da die durch den Höhonkreis konstruierte Standlinie die Standlinie bei
der Höhenmethode vertritt, so muß sie auch denselben Fehlereinflüssen unter-
worfen sein, |
Der Fehler, welcher durch die falsche Mittelbreite bei der Verwandlung
der beobachteten Zenitdistanz in Meridionaldifferenz hervorgerufen wird, ist aus
Aer Tafal der Meridionalteile zu ersehen.