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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 37 (1909)

Am 
a 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie Mai 1909, 
Nunmehr haben wir in (3) für K, und K, die Werte einzuführen, die sich 
aus den einzelnen Bestandteilen des schiffsmagnetischen Feldes ergeben. Indem 
wir der Einfachheit halber sowohl die Vertikalinduktion als auch die Induktion 
im unsymmetrischen weichen Horizontaleisen zunächst beiseite lassen, haben wir 
RZ} 4 
Ks= Q—6-H-einf | . HH a m 8 (da) 
zu setzen. In diesen aus jedem Lehrbuch der Navigation zu entnehmenden Aus- 
drücken sind P und’ Q die Komponenten des festen Schiffsfeldes, a und e die den 
gyleichbenannten Induktionsstangen entsprechenden Induktionskoeffizienten, £ der 
magnetische Kurs, Gleichung (3) geht jetzt über in 
Bd = Er sing 4 Je.cosz-+a-cos$-sinz—@-sind-0onz 
Setzen wir zun . 
685-8102 = sin {5 Tann A 5 —z 
sin z-008z = ACTA TED 
sin $ = © ‚inz 4 Arcor 5 ing int 
H X 2 
Da aber 
+ z= 220, = d 
ist, so wird weiter 
nö. (+9 => Binz + Q.cosz +" .ein@24+ 0 
oder endlich, wenn in üblicher Weise 1 + #4 = 4 gesetzt, und die Gleichung 
durch 2 dividiert wird, p | / 
sin 6 == Er in zer con nz 40) . > x = xx Ga) 
Bei Berücksichtigung der Induktion im vertikalen und im unsymmetrischen 
horizontalen Eisen ergeben sich für K, und K, die vollständigen Ausdrücke 
Kr= PL. V--a-H.cost-—b.H-sinz ; 
Ka = EV HZ Haan } KA 
und in genau derselben. einfachen Weise wie oben findet man 
. d— bh P e-tang S\ Q £-tang J 
din 8 = Seo + (a ET) ein + (+ 787) 062 4 
—E u db . 
+ in 8 ER „4... & 
(Es bedeuten b, c, d, £ weitere Induktionskoeffizienten, V die erdmagnetische 
Vertikalkraft, J die Inklination.) 
Die Gleichungen (5) und (5a) sind völlig streng; in der Tat ergeben sich 
beide auch durch bloße Umformung aus den Poissonschen Gleichungen )), 
Der Übergang von (5a) zur angenäherten Gleichung (1a) ist nunmehr 
möglich unter folgenden zwei hinreichenden Voraussetzungen, Erstens muß es 
erlaubt sein, sin ö == ö sin 1° zu setzen; das ist in der Tat zulässig, falls ö «20° 
ist, und man mit einer Genauigkeit von etwa 0.4° zufrieden sein will, Zweitens 
muß es erlaubt sein, in dem Gliede aa sin (2 z + 0) das ö einfach fortzulassen ; 
es zeigt sich nun”), daß (wenn B=—C = 0 gesetzt wird) bei den Werten 
D = 20° 10° 5° 
Maximalfehler von 4° 1° 0.39 
ı 
1) Vel. etwa Admiralty Manual 8. 120, -— Man erkennt hieraus, daß die oben gegebene Dar- 
stellung‘ ein vr auch zur strengen Deriationsgleichung {2) ist. 
% Bei dieser Rechnung wird man ha von Maurer, Ann, d. Hydr.. usw. 1007. S. M61, ge 
brauchte exakte Formel tang 6 = benutzen, die übrigena leicht als Spezialfall einer 
Alleemeineren auch X und € enthaltenden Formel erkannt wird,
	        
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