accessibility__skip_menu__jump_to_main

Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 37 (1909)

a0 Annalen der Aydrographie und Marikimen Meteorologie, Mai 1908,

wurde am 1, August auf dem Wege zwischen den Stationen Da? (57° 52 N-Br.
und 11° 18° O-Lg.) und Da8 (57° 527° N-Br, und 11° 22,3 O-Le.) passiert, An
der Station Da7 betrug der Öberflächensalzgehalt 30.12 % 9 (16.1°C.), an der
Station Daß 25.91 %o (17.5°C).
Daß die am 4, August wehenden östlichen Winde ihre Wirkung bezüglich
der weiteren Ausbreitung des Baltischen Stromes geltend machten, zeigt der am
4, August bei der schwedischen Station S Skag, 7 (58° 26‘ N-Br. und 9° 44' O-Leg)}
gemessene Öberflächensalzgehalt von 29.81 %9; #8 wurde Also in ziemlicher Entfernung
 von. der norwegischen Küste Wasser baltischen Ursprungs gefunden
{s. Profil IX August 1905). Dagegen ergaben die Messungen an der in geringerer
Entfernung von der schwedischen Küste gelegenen Station S Skag, 4 (58° 13 N-Br.
and 41° 00° O-Le.) am 8, August, wo westliche Winde wehten, einen Oberflächensalzgehalt
 von 30,26 "op
Aus obigen Betrachtungen über die hydrographischen Verhältnisse des
Skagerraks und Kattegats im August 1903, 1904 und 1905 geht gleichfalls deutlich
 die Abhängigkeit der Strömungen vom herrschenden Winde hervor, Ein
Vergleich der aus den Profilen I der drei Jahre zu ersehenden Salzgehalts- und
Temperaturverteilung kann uns davon überzeugen,
Im Jahre 1903 fand man an allen Stationen des Profils I an der Oberfläche
 Wasser niedrigen Salzgehalts (<< 30 %), das eine ziemlick dicke Schicht
bildete und sicherlich baltischen Ursprungs war. Die Beobachtungen vom
1. August 1904 an den Stationen Leuechtschiff Skagens Riff (bzw. Dal) und Da2
(57° 47,5’ N-Br. und 10° 52’ O-Le.) Jassen bereits eine Erhöhung des Oberflächensalzgehaltes
 durch das entlang der dänischen Küste einfließende Bankwasser erkennen,
 Ein gänzlich anderes Bild bietet aber Profil 1 August 1905. In diesem
Jahre wurde an. allen Stationen (Da 8 ausgenommen) relatiy hoher Oberflächensalzgehalt
 (> 30%.) gemessen, der auf Bankwasser bindeutet, Es muß also
Ende Juli und Anfang August das salzreiche Wasser der Nordsee in beträchtlichen.
 Mengen in das Skagerrak eingeströmt sein, eine Folge der vom 26, Juli
bis zum 1, August wehenden westlichen Winde, die eine wesentliche Umgestaltung
in dem für die warme Jahreszeit charakteristischen hydrographischen Zustande
des Skarerraks und des nördlichen Katterats bewirkten.

IV. Die hydrographischen Verhältnisse des Skagerraks und Kattegats im
November 1903, 1904 und 1905.
Im Herbst (September bis November) beginnt in der Regel das südliche
Bankwasser von 382 bis 34 °/.„ und einer relativ hohen Temperatur in erheblichen
Mengen entlang der dänischen Küste in das Skagerrak einzufließen und die im
Sommer von Wasser baltischen Ursprungs gebildete Öberflächenschicht des
Skagerraks durch eine mächtige Schicht von Wasser höheren Salzgehaltes zu
ersetzen. Das baltische Wasser sammelt sich nach und nach zu dem im Winter
charakteristischen Küstenstrom Jänes der schwedischen und norwegischen Küste.
a. November 1908,
e ach den Terminbeobachtungen vom 1, bis 2. Se I den dänischen Stationen] sowie vom
his 16. November lan dem schwedischen 0) @), Profile I und II November 1903 auf
% ABI Di
Ende Oktober herrschten am Leuchtschiff Skagens Riff südöstliche bis
südliche Winde, Gegen Abend des 31, Oktober nahm der Wind eine südwestliche
 Richtung an und wehte bis zum 10, November ausschließlich zus westlicher
Richtung (s, Nautisk-Meteorologisk Aarbog 1903).
Durch. die Anfang November einsetzenden westlichen Winde wurde das
längs der dänischen Küste einfließende Bankwasser bis über Skagen hinaus getrieben,
 wodurch das im erheblichen Mengen aus dem Kattegat strömende ÖOstseewasser
 mehr nach der schwedischen Küste hin verdrängt wurde, wie man ax der
Salzgehaltsverteilung im Profil I November 1903 erkennen kann, Im mittleren
und östlichen Teile des nördlichen Katterats strömte das Ostscewasser trotz der

4 Bulletin 1002,04 NY. 2
            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.