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Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 36 (1908)

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Amalen der Hydrögraphie nnd Maritimen Meteorologie, Februar 1908.

Tabelle 11, Aufstiege unter 1000 m. | Tabelle 12, Anfstiege unter 1000 m,
Erdboden und höchster Punkt (etwa 600m). Erdboden und höchster Punkt (etwa 60011).
a. Norember bis März, b. Mai bis September.

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Daß der durchsehnittliche Unterschied zwischen Unterwind und Oberwind
in der kälteren Jahreszeit viel größer ist als in der wärmeren, stimmt zu dem
yeringeren. vertikalen Luftaustausch oder der größeren Isolierung der Schichten
im Winter gegenüber dem Sommer, Aber auch die Drehung des barometrischen
Gradienten mit der Höhe kann an dem Resultat mitwirken. Freilich sind die
räumlichen Temperaturunterschiede im Sommer geringer, aber auch die Unterschiede
 im Luftdruck, und da durchschnittlich bei uns im Winter der niedrigste
Druck im NW, die kälteste Gegend aber im O0 und NO lHegt, im Sommer davegen
 der niedrigste Druck im N, die kälteste Gegend im NW, so muß die
Änderung des barometrischen Gradienten mit zunehmender Erhebung im Winter
vorwaltend nach rechts, im Sommer häufiger nach links geschehen, also in der
kalten Zeit die durch die Reibung bedingte Rechtsdrehung unterstützen, in der
warmen sie teilweise aufheben.
Um dies näher zu untersuchen, betrachten wir wieder die beiden oben
anterschiedenen Gruppen von Windrichtungen. Tabelle 13 gibt für sie die Verteilung
 von Unter- und OÖberwind und die mittlere Größe der Drehung nach den
beiden Jahreszeiten getrennt.
a. November bis Mürg,

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