Wegemann: Über sekundäre Gezeitenwellen,
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ist. Dadurch wird aber die Übereinstimmung der berechneten und beobachteten
Perioden fast überall völlig aufgehoben. Ausgenommen sind Hakodate, Aomori,
Miyako, Ofunato, Moroiso, Shimoda, Osaka und Nagasaki, Nun ließe sich in vielen
Fällen die Übereinstimmung dadurch wiederherstellen, daß die Knotenlinie verlegt
würde, was manchmal schon deshalb notwendig ist, weil die in die Figur ein-
gezeichnete wenig wahrscheinlich ist, besonders wenn man die weitere Umgebung
der Bucht berücksichtigt. Dazu kommt, daß fast ausschließlich nur eine Knoten-
linie angenommen ist, während doch alle Buchten drei und mehr, zum Teil ver-
schiedene sekundäre Wellen aufweisen, Es wäre deshalb meines Erachtens eine
Hauptaufgabe gewesen, nachzuweisen, ob die verschiedenen Perioden von
stehenden Wellen derselben Bucht herrühren, und wo in jedem Falle die ver-
mutliche Knotenlinie sich befindet, Hier hätten neben den Wellen mit sehr
großen Perioden auch die mit sehr kurzen besondere Berücksichtigung finden
müssen, denn die von mittlerer Dauer, 10 Minuten bis 1 Stunde, lassen sich in
der Regel leicht aus Schwingungen der ganzen Bucht oder von deren Teilen
erklären, z. B. Otaru und Tsuruga, siehe Figur 1 und 2, Die mit I bezeichneten
Knoten sind die des japanischen Werkes, Tsuruga ist gewählt, weil es dort aus-
führlich behandelt ist unter Berücksichtigung der Mündungs- und Gestalts-
korrektion, Der Korrektionsfaktor für Otaru beträgt etwa 1’/,; für Tsuruga
heben sich die Kurrektionen dagegen nahezu auf.
De
Obaru3
Nr.
Je Knotens
Diar 2...
Tsuruga. ...
Otaru 1:69 000.
Tsuruga 1: 200 000.
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m FF = 1 0
„5 07 ; | |
O0] = Beobachtete Perioden,
Die berichtigten Werte für Otaru sind also X 26.1’, 11 12,8, III 14.8, IV 36.1