GR
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1908,
Im Sinne der vorher getroffenen Bestimmung ist zu setzen:
an w— nt = dein f= efdt = © Scosg
OS Pı — 008 = desgp = —singdg = üng
> — Bf sin
est — — Alp — ya
(— SR E = Bow
0.0087 = KU (Fig 2 Taf. 16)
5— @ = sin =
Für die entgegengesetzte Richtung BA wechselt 4 das Vorzeichen, daraus
ergibt sich die
Zeichenregel: x wird an beiden Endpunkten der Loxodrome angebracht,
so daß der Hauptbogen auf der Polseite der Loxodrome zü Kegen kommt.
Schneidet die Loxodrome den Äquator, so werden beide Teile getrennt behandelt,
der Schnittpunkt der Loxodrome mit dem Äquator als Kurspunkt festgehalten.
Angenäherte Gleichung des Haupthogens (Fig. 3 Taf. 16).
Für die folgende Betrachtung sowie für die später anzugebende Kon-
struktion ist es praktisch, anstatt des Winkels @ die Höhe CD = p des gleich-
schenkligen Dreiecks ABC zu berechnen, dessen Grundlinie AB = # und dessen
gleiche Winkel = #;
X
DD zn
and hinreichend genau:
p= ZE
‚
Ka n
io
a“)
Nach Fig. 2 ist:
&
- g-sinf,
zo daß auch gilt:
p-
Es werde nun gesetzt:
LE
Fe
P= 2y + go =2 X,
und indem y und x als Koordinaten eines rechtwinkligen Systems mit dem
Koordinatenanfang in der Mitte S der Linie CD aufgefaßt werden, ergibt sich
die Gleichung des in Fig. 3 Taf, 16 durch die gestrichelte Kurve dargestellten
Hauptbogens. Setzt man noch:
— A — k = konstant!)
. sin £ sin
so entsteht die Gleichung:
Dr= A, Yo= EA 1
“ 4k" “ 2k)
Dies ist die Scheitelgleiehung einer Parabel, deren Scheitel in S und
deren Parameter == k.
Die Konstruktion. (Fix. 4 Taf. 16)
beruht auf einer Eigenschaft der Parabel als Umhüllungslinie und gestaltet sich
folgendermaßen:
Gegeben sind die Koordinaten des Anfangspunktes (A) g, IL, und des End-
punktes (B} 9, L,. — A und B werden auf der Merkatorkarte bezeichnet, ihre
1j Dies trifft nicht völlig zu, da f in den Grenzen des Breitenunterschiegdes. der Punkte D
and & veränderlich ist: der entstehende Fehler ist aber ohne Bedeutung.