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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 36 (1908)

Özeanograpkiüsche Arbeiten SM. &. »Planet: im Bismarck-Archipel 1907 usw. 479 
Tabelle IM, 
Vergleichende Zusammenstellung der Temperatur- und Salzgehalt - Beobachtungen 
YO U S-Br., 1500 25 O-La. 
A. Temperatur. 
- x s ; a Ya | „Planet« 
Tiefe } «Gazelle: | »Planete | Planet« | Planete | „Planet. | »Plancts | Maxi © 
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GT 
42 
+ 
75 
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FH 
31.659 
RS 
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30 27.6 
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22 212 
20.0 308 
185 19.3 
7.0 16.0 
28 0 28 
"3 oo 299 
65 | GT 
3.4 11 
DT 
B. Salzgehalt. 
BHO 
44.007 
24 06 
A 
52.25 
3346 
ZA 
3.66 
33,61 
3 
BC 
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3406 
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Ch 
>4.97 
4.51 
A 
31. 56 
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1 
7 
Zr 
22.9 
19.9 
15 
13.4 
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135 | 44 
MA 
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30 
SL 
34,50 
2.10 
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35.56 -- 
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33.211 
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3% 3 
Betrachtet man zunächst die vertikale Verteilung der Temperatur im 
Bismarck-Archipel, so findet man eine Bestätigung der schon früher von »Planet« 
beobachteten Tatsache, daß unterhalb 100 m die Temperatur meist sprunghaft 
abnimmt, aldann eine Schicht geringerer Temperaturabnahme erfolgt und unter- 
halb 150 öder 175 m die größte Abnahme der Temperatur zu verzeichnen ist, ‘) 
Besonders ausgeprägt sind diese Verhältnisse bei den Stationen Nr. 340 und 342, 
kommen jedoch auch in den Mittelwerten aller Stationen noch zum Ausdruck, 
Man kann diese Erscheinung mit »doppelte Sprungschicht« bezeichnen, indem 
eine Schicht geringer Tomperaturänderung, deren Tiefenlage zwisehen 125 und 
175 m schwankt, nach oben und unten durch je einen Temperatursprung be- 
Zrenzt ist, 
In Zusammenhang hiermit steht wahrscheinlich die vertikale V erteilung 
des Salzgehaltes, Unter der stark angesüßten Oberfläche liegt eine Schicht hoken 
Salzgehaltes, dessen Maximum von etwa 35,6%, in einer Tiefe von 175 m ge 
(unden wird, Unterhalb 250 m erfolgt eine schnelle Abnahme bis zur Tiefe von 
1400 m auf etwa 34,75%, von hier bis 1000 m Tiefe eine langsame Abnahme auf 
etwa 345° , und schließlich eine leichte Zunahme bis zum Boden auf 34,7%. 
Der Ursprung dieser salzhaltigen Zwischenschicht dürfte in den südlicher ge- 
legenen Gebiefen zu suchen sein, denn nur dort erreicht der Salzgehalt an der 
Oberfläche Werte von gleicher Größenordnung; von. hier muß sich das Wasser 
gegen die Tiefen der äquatorwärts gelegenen Gebiete absenken.?) 
Die Veränderlichkeit der Temperatur in den einzelnen Tiefenschichten wird 
näher erläutert durch die Spalte: Maximum der Differenz der Einzelwerte, Die 
Differenzen erreichen Beträge, welche zum Teil 2°C, übersteigen, Es ist nun 
die Frage, sind diese Unterschiede reell oder etwa durch die Beobachtungsmethode 
‚ VYgh »Anm d. Hydr. usw.« 1907 ©, 196 bis 198. 
‚ } Näheres hierüber wird das demnächst erscheivende Reisewerk S. M, S. »Planete, Bd. Ozeano- 
zrapbue, enthalten.
	        
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