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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 36 (1908)

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Aynalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1908, 
wo man hat 
[6 p? — 114 cO8 1 4 2 ni ze in je 1) a + [in — pe m?) cos ale” x 
[ana cos pl — @ u? — nein gl] 04! + [m — ya + u] sin gelo 7 #1 
[+ 2A eos pet (@#*— n?) cos #1 + Zn @ sing 1] 2a 
- [in + + #7] single + [(@ #*— 3 sin al — 2 n 008 a1] em 
Wie man sicht, ist der Zähler für A und B nur vom ersten Grade der 
Größen el, während der Nenner 44, vom zweiten ist, 
Setzt man für S seinen Wert U + Vi in die Gleichungen (25) ein, sö kommt 
Add, = — [Ua— Ve) iVa-+Ta)] 
BeAd, = —[U8— VA) LVA UR- 
Wird dies in die Gleichung (23b) eingeführt, so erhält man für die Ge 
schwindigkeitskomponenten 
add, = UA dd, — [Ua — Var) coospa-(Va-+Ua)sinuz] em #2 
—[KU2— Wa) 00802 — (VAL UA) sinn z]je#* 
rad, = VAd + [Ua—Vay) sinyz — (Va -+ Uay) cos z] er 
—[O#-— Ya) sinus (VA UA cos 4%] eK 
Wir werden hier zuerst untersuchen, wie es sich mit der Richtung, worin 
das Wasser strömt, verhält, Nennt man den Winkel zwischen der Richtung der 
Strömung und derjenigen des Windes #, und wird £ positiv gerechnet, wenn das 
Wasser rechts von der Windrichtung strömt, so wird 
we= Ya— Ur 
We = Un Vi 
HE em Arcospzd Bringen) ef Ta cospz-— asinpzle TB, 
Ad, — [2000 u2— Asinuz]e**_ [acspe-ha sinne 7 H* 
Wie man sieht, hängt der Winkel £ nicht von der Stärke des Windes ab. 
Die Ablenkung in den verschiedenen Tiefen, falls eine solche stattfinden sollte, 
wird dieselbe, welchen Wert die Geschwindigkeit des Windes auch hat, 
An der Oberfläche z = 0, wird ; 
. Pt Or 2 gı [n 008 #1 — (a +2 u) sin a1] 0) 
ME Ey IS m A 1 An —deZar ———— 
44, — 0 [0er e] ed [© +2) co8#1-+ nenn 1]0* 
wenn man nur die höchsten Potenzen von €e#! beibehält. 
Dividiert man hier Zähler und Nemner mit [((n + @)* 4- g’*] e221 und 
berücksichtigt man, daß der Zahlenwert der Verhältnisse "a und 
2 nn F . $ 
SE PER welchen Wert x und n auch haben, höchstens etwas größer als 
kins werden kann, so sieht man, daß tg # nur wenig von Null abweichen wird, 
selbst wenn das Meer sehr seicht ist, Ist z.B. #l=— Zw, so wird e—#l < 0.002; 
dem entspricht, wie wir früher gesehen haben, eine Tiefe l == etwa m 
Sn A 
wenn der Reibungskoeffizient 5 des Wassers = 0.014 (CO. 5.) gesetzt wird, 
Ist die Tiefe des Meeres größer, so findet man, daß tg e in allen Tiefen 
bis an eine Höhe vom Boden, die der eben berechneten entspricht, verschwindend 
klein ist, Berücksichtigt man nur die höchsten Glieder, so erhält man nämlich 
A . 
em SL AO. 
1a te — 8% con jı (1— £) 
Das Wasser wird also in allen Tiefen, das am Boden nächste, wo die Ge- 
schwindigkeit rasch gegen Null abnimmt, ausgenommen, in der Richtung des 
Windes strömen. 
dd. z—
	        
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