Schiötz, 0. E.: Bemerkungen über die durch den Wind erzeugten Meeresströmungen. 443
Wir werden jetzt den Fall etwas näher betrachten, daß die Tiefe endlich
und konstant ist; hierdurch wird eine neue Bedingung, welche das Wasser be-
friedigen muß, eingeführt.
Da der Boden immer mehr oder weniger rauh sein wird, so können wir dieser
Bedingung die Form geben, daß die Geschwindigkeit am Boden gleich Null sein
soll. Wird die Tiefe des Meeres gleich 1 gesetzt, so muß die Bewegung also
folgende Bedingungen befriedigen für
t=Q s= 0
z=—= 0, El = 86)
z2= 1 8= 0
In diesem Fall müssen wir uns begnügen, den stationären Zustand, welcher
die Differentialgleichung
®
O= ht US gesi+imprloo) + + +++... @9
befriedigen muß, zu betrachten. Wie wir sehen werden, wird das Resultat, wozu
wir kommen werden, im großen und ganzen dem, was wir früher gefunden haben,
entsprechen.
Das allgemeine Integral obenstehender Gleichung ist
Bo —— zZ
—-V2G 2
s == u Wal) + Ao h + Beh
Die Konstanten A und B werden durch die folgenden Bedingungen be-
stimmt, für |
ade _ ME Y2ei _ m
= 0 aA TB = a [S- Ay AB
a Lo
—-)Tei VYTei
zz), s= a. Dat de x} “1 Be k) 9
Setzt man u = Mr und für m seinen Wert S so erhält man
AT AIVZi aA 2i _ —_Y (00) s
200
Aln+4V2Zil+B[n-— u Si] = 2
Bezeichnet 4 die Determinante
a [e 74115 e1V2i
n-LuV2i n-— u V2i
Ad= lb A
Bd gelte VE vi nZog— wall e ZH
| J
Um die Rechnung zu vereinfachen, werden wir sogleich den Druck-
gradienten vv, (0c) = 2c0 Setzen.
Die Gleichungen (24) werden da reduziert zu
Ard = — Sn — u — wi]
B.4=— Sin--A-+ pi].
Entwickelt man die Determinante 4, so kann man setzen
4 = d—{£i,
wo d und f reelle Größen sind.
Multipliziert man die obenstehende Gleichungen (24) mit 4, = d-+fi, so
wird der Nenner für A und B reell; man findet
4-4 = [m-+er+pr]e2 #12 [m?— 2 u2 cos u 1— 2m u sin gel] 4 [m — ur + y]a 7 BEN
Man kann nun setzen
A4lı = —Sla+q@ ij]
BA4 — —B8- +4)
xy
ef