Schiötz, 0. E.: Bemerkungen über die durch den Wind ‚erzeugten Meeresströämungen. 441
Als Grenze für die zweite Hälfte findet man
y zz . Ss . — _ Bo
— u A da 2cai nh/ 2ec#i dß Vz —— 2eti — Z2ei
e& 4 BR — a) —— 6 —-— fe zz nk Cl “
/ A Ze Val a2) Zei +0 ei—nh}e eh
0
Wird dies alles in die Gleichung für s eingeführt, so bekommt man
nr m 2h?8S —i 3 ( —3B3ecti
de Pa (00) = [2 2 (00) + AN Ma
n°h? 2eS -—my„(c)| —2eti , YZd—nh — YET
Ta gene | LE
Setzt man hier für m seinen Wert SZ erhält man
SS m?S 2co— #7 (cs) —2eti,
Pa (00) a5 Beg Bei nik? © +
4 nh8 Zog-—yıl00) | —2eti VZei—nh,— — Pe
2eco 2ci—n*h? | ) nh
ılor
= Mg pas 200m), yB
20Q 2c0 y2ci+nh
Dieser Ausdruck entspricht also dem stationären Zustand; daß dies der
Fall ist, kann man auch direkt aus der Gleichung (19) herleiten, wenn man in
derselben > = 0 und , (t) konstant = vw, (c©) setzt.
Die gefundene Lösung wird, wie man sieht, gebildet von einer Summe aus
einem konstanten Teil und einem Teil, der mit der Tiefe variiert. Tritt bei der
Bewegung keine Niveauänderung an der Oberfläche auf, d. h. ist #, (00) = 0,
30 wird der konstante Teil gleich Null, und die Bewegung wird sich in Äähn-
licher Weise verhalten, wie Ekman es näher untersucht hat. Eine solche Lösung
können wir indessen, wie früher erwähnt, im vorliegenden Falle, wo wir eine
Luftströmung von begrenzter Breite betrachten, nicht gutheißen, Strömt das
Wasser nicht dem Winde parallel, wird es aber nach rechts (auf der nördlichen
Hemisphäre) abgelenkt, so ist es nämlich klar, daß Wasser stetig von der linken
nach der rechten Seite der Luftströmung übergeführt werden muß. Soll nicht
auf dieser Seite eine immer wachsende Stauung auftreten, so muß indessen das
Wasser von der Grenze weiter fortströmen. Die von der Erdrotation bedingte
ablenkende Kraft muß nun, wie wir schon gesehen haben, dieses Wasser nach
rechts ablenken und es gegen den Teil des Meeres treiben, der direkt von dem
Wind beeinflußt wird, wodurch es einen Druck auf diesen Teil üben müssen wird,
Daraus folgt eben, daß das Wasser auf der rechten Seite der Luftströmung etwas
gestaut wird, Auf der linken Seite wird man auf ähnliche Weise finden, daß das
Wasser, das hier gegen die Luftströmung einströmt, um das Wasser, welches von
lem Wind weggeführt wird, zu ersetzen, durch diese Ablenkung nach rechts einen
Druck nach außen üben müssen wird. Dies wird natürlich hindernd auf das Zu-
strömen des Wassers wirken, wodurch die Entstehung einer Depression auf der
linken Seite befördert wird. Diese Stauung auf der rechten Seite und ent-
sprechende Depression auf der linken. Seite werden nach und nach zunehmen,
bis der Druckgradient, welcher von diesem Niveauunterschied bedingt wird, hin-
reichend groß geworden ist, um zu verhindern, daß das Wasser in einer anderen
Richtung als derjenigen des Windes strömt. .
Die Lösung, welche wir oben hergeleitet haben, ist in völliger Überein-
stimmung mit dieser Betrachtung. Je nachdem der Druckgradient w&, (co) zu-
nimmt, vergrößert sich der konstante Teil der Geschwindigkeit, während der mit
der Tiefe sich ändernde Teil verkleinert wird, und für ı#, (00) = 200 wird dieser
letzte Teil gleich Null, so daß man erhält
s$= u +r7ri=:5= U+ Vi
u= U udy= V.