Schiötz, 0. E.: Bemerkungen über die durch den Wind erzeugten Meeresströmungen. 439
wird. Indessen muß der Druckgradient ı,, nachdem er durch sein Maximum
hindurchgegangen ist, wie schon erwähnt, allmählich kleiner und kleiner werden;
er wird ausgeglichen werden, indem ein immer größerer Teil des Wassers von
der Bewegung ergriffen wird. Die Geschwindigkeit des Wassers muß deshalb
wiederum abnehmen, und zuletzt muß das Wasser zur Ruhe kommen, wenn der
Druckgradient in dem vom Winde beeinflußten Teil des Meeres seinen schließ-
lichen Wert erreicht hat.
Wir werden nun den Teil des Meeres betrachten, der direkt der Wirkung
des Windes ausgesetzt ist. Wie früher werden wir uns zuerst die Tiefe des
Meeres als unbegrenzt betrachten. Die Bewegung des Wassers wird durch die-
selbe Differentialgleichung bestimmt werden wie im vorigen Fall; der Druck-
gradient wird nur in entgegengesetzter Richtung, von rechts nach links, wirken
und einen anderen Wert haben, indem er von Null an bis zu einem Maximum
stetig wachsen wird. Die Differentialgleichung wird daher folgende Form annehmen
1 a? 2 x
= h? Ta 208i+my®i
Wie früher setzen wir ,
= OL
af
PU = di}
hieraus folgt dp _ m Pp,
dt dm”
Nach dem Vorhergehenden sind die Lösungen dieser Gleichungen
%
= imo Zetifp meteriq,
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t z%
5 = 2) 70 je Aha) de
Vz }e- €
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wo s folgende Bedingungen befriedigen muß
t= 0, s= 0
—_ ds x
z= 0, az = MS
Aus der letzten Gleichung folgt für # die Bedingung
%
at — [Sr A720 0,016
Y=z « jt—=—@
Ö
Führt man den Wert für r ein und multipliziert man mit e?2cti, so
arhält man
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Hieraus kann man auf ähnliche Weise, wie früher, herleiten, daß @ folgende
Differentialgleichung befriedigen muß
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