accessibility__skip_menu__jump_to_main

Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 36 (1908)

134 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1908, 
—_ Führt man die Gleichung (10ce) in (10b) ein, so erhält man folgende 
Differentialgleichung zur Bestimmung von @ (t). 
der a ah # (0) 
ar = 
Das allgemeine Integral hiervon ist 
z 
_ yamh!t nh nthte« da 
& 
Wird dieses in die Gleichung (102) eingesetzt, so lassen sich die Konstanten 
bestimmen; man findet 
Ä=gp0) = — a8 
woraus folgt 
% 
0.0 = ns tn ge An 
Vz Yı—a 
Setzt man. diesen Wert von @# in das Integral (8) ein, so erhält man 
t 5 \ 
. g 
abs f ulh’r_ nhf h?a de m — dr , 
rs € n Or a Äh (b— = ; 
vl rs] Ws 1 
4 oO 
Diesem ‚Ausdruck läßt sich folgende Form geben 
® 
X Ehe 22 DO nn 
2 — 9 ht Er AT 
Asfe Ar * [/: 4P ag [© Faß 
A 6 ah 
22h E 
ler für t = co für alle Werte von z 
gibt, oder 
das heißt 
a 
OS 
2 [7 ap=s 
En } 
a m WAL VL 
= U und v = V, 
Die Geschwindigkeit des Wassers wird also immer endlich bleiben, was 
natürlich der Fall sein muß, wenn der Wind mit endlicher Geschwindigkeit 
gleichmäßig weht, Vorausgesetzt, daß der Reibungskoeffizient x konstant ist, 
Äinden wir, daß die Geschwindigkeit des Wassers immer mehr sich derjenigen 
des Windes nähern wird. Dieses Ergebnis hängt nicht von der Größe der 
inneren Reibung & ab; der Wert derselben, welcher in den Koeffizienten n und h 
der Gleichung (12b) eintritt, wird nur Einfluß haben auf die Zeit, welche ver- 
streichen wird, bis man sagen kann, daß die Bewegung stationär geworden ist. 
Der Fall, den wir oben betrachtet haben, entspricht im großen und ganzen 
dem, wie er beim Äquator stattfinden wird. Da die Breite, 2, hier gleich Null 
ist, wird. keine ablenkende Kraft auf das strömende Wasser wirken und daher 
auch kein Druckgradient senkrecht zur Strömungsrichtung auftreten. 
Ehe wir fortfahren, werden wir etwas näher untersuchen, wie man es sich 
denken kann, daß ein solcher Druckgradient bei der Bewegung auftreten könnte, 
Anfangs, solange t klein ist, muß dieser Druckgradient oder die Größen a und b 
(Gleichung 6) äußerst klein sein; die Bewegung wird daher anfangs im großen 
und ganzen vor sich gehen, wie Ekman es entwickelt hat, An der Öberfläche 
wird das Wasser folglich durch die von der Erdrotation bedingte ablenkende 
Kraft nach rechts (auf der nördlichen Hemisphäre) von der Windrichtung ge- 
trieben werden, zegen die Grenze der Windströmung auf der rechten Seite und
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.