Schlötz, O, E.: Bemerkungen über die durch den Wind erzeugten Meeressträmungen, 433
so nimmt das Integral die Form an
ah — gap mb AS
an — —Za Te it le” IE
ST
A KR
vr VE
welches sich für t = co dem Werte
8 =— SV uSe .
WE
nähert. Diese Gleichung entspricht also dem stationären Zustand, für welchen
die Differentialgleichung auf
des 9
de
reduziert wird. |
Wie man sicht, wird die Geschwindigkeit mit der Zeit über alle Grenzen
wachsen, indem sie in der Oberfläche rt proportional ist. Dies war auch zu er-
warten, wenn die Treibkraft an der Oberfläche konstant gehalten wird. Diese
Voraussetzung führt also zu einem unannehmbaren Resultat. Die Treibkraft muß
abnehmen, je nachdem die Geschwindigkeit des Wassers zunimmt. Man hat die
Komponenten der Treibkraft proportional dem Unterschiede zwischen den Ge-
schwindigkeitskomponenten der Luft und des Wassers zu setzen, wie man zu tun
pflegt, wenn Reibung zwischen zwei einander berührenden Flüssigkeiten auftritt,
Ye in relativer Bewegung sind. Werden die Komponenten der Geschwindigkeit
des Wassers in der Oberfläche mit u, und v, bezeichnet, so nehmen die Kom-
ponenten der Treibkraft folgende Form an
X = (U —) ad Y = KV — Ylı
Rücksichtlich des Reibungskoeffizienten x kann bemerkt werden, daß er
vielleicht nicht als konstant zu betrachten ist; er nähert sich möglicherweise
Null, wenn der Unterschied zwischen den Geschwindigkeiten unter eine be-
stimmte Größe sinkt. Indessen werden wir in dem Folgenden der Einfachheit
wegen x als konstant betrachten,
Die Grenzbedingung wird nun für
ds
2 = 0, (3) =" 0 = a B
=
infolge der Gleichung (8) ist
5
h da
Vz PO, ze
x
die Grenzbedingung nimmt daher die Form an
t
nh da
0,0 = 8 po
PD } Vx / el Tas
Ö
€
dp _ _nhpl0_nh dp _de
dt Ya pt yafda ye—a
Ö
multipliziert man. diese Gleichung mit Ar und integriert von © bis t, so er-
hält man ; Ye—r
dep dr ; Fr
fü? a” —uhbYzpo,0 .
Ö
Gleichung gebraucht
E Tr
de di da
rl Ya 7" FO — 01,
S 0
lie für jede Funktion f(0) gilt,
SA