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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 36 (1908)

Die Eisverhältnisse des Winters 1907/08 in den außerdeutschen Gewässern der Ostsee usw, 399 
Hafen 
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Zugang 
Aufgang 
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A XI. 2. V. 
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Bemerkungen: ‘; Bedeutendes Treibeis 1, UT. bie S, V, Kisfrei erst am 15. V. — %) Unüber- 
schbares Treibeis 12.—18. (11. Treibeis 19. III. bis 7, V. Eisfrei 16. V. — %) Festes Eis im Meer 
17, IE. bis 16. IV, — 4) Treibeis 28, XJI. bis 19, Y. — 5 Sehr wenig Treibeis bis 2. VI. — % Festes 
Eis im Meer 20. XIL his 23. V. 
MH. Die Eisverhältnisse in den dänischen Gewässern, 
Die Eisverhältnisse der dänischen Gewässer haben in dem Abschnitte 
„‚Isforholdene i de danske Farvande ij Vinteren 1907—1908« des Nautisch-meteo- 
rologischen Jahrbuchs des Dänischen Meteorologischen Instituts wie im voran- 
gehenden Winter eine Bearbeitung gefunden, der die folgenden Angaben ent- 
nommen sind, 
Zufolge den Beobachtungen von Fanö, Skagen, Randers, Samsö, Bogö, 
Kopenhagen und Hammershus lag die Temperatur in den Monatsmitteln von 
Januar bis März über den vieljährigen Werten, ausgenommen im März, wo die 
Mitteltemperatur der drei ersten Stationen, also von Jütland und der Insel an der 
Westküste, etwas zu niedrig war; der Februar war um 1° bis 2°, in Skagen um 
fast 3° zu warm, der Januar in Skagen um 1,7° zu warm; im übrigen erreichten 
die Abweichungen aber nur vereinzelt 0.5°. Neben einzelnen Frosttagen wurde 
nur eine einzige eigentliche anhaltende Frostperiode, an denen die Tages- 
mitteltemperaturen unter dem Gefrierpunkt lagen, beobachtet — nämlich vom 
25. oder 26, Dezember bis zum 2, oder 3. Januar, doch wurden besonders niedrige 
Kältegrade nicht erreicht. Wie im vergangenen Winter hatte Hammershus die 
höchste Mitteltemperatur, dagegen waren Randers an der Ostküste Jütlands 
und Fanö durch den größten Gesamtbetrag der unter 0° liegenden Mitteltempe- 
raturen ausgezeichnet. Die Meeres-Oberflächentemperaturen zeigten in ihren 
Dekadenmitteln dio niedrigsten Werte in den ersten Dekaden des Januar und 
Februar und Mittelwerte unter dem Gefrierpunkt nur im Limfjord, und zwar in 
Oddesund vom 1. bis 20. Januar und in Aalborg vom 1. Januar bis 10, Februar 
(im Mittel je —0.8°. In Christiansö nahmen die Dekadenmittel der Meeres- 
Oberflächentemperatur bis zur letzten Dekade des Februar ab, 
Das erste Eis wurde am 16, Dezember (Hafen von Vejle), das Jetzte am 
27, März beobachtet (in Skive, Hafen und Fjord). Eis während mehr als eines 
Monats wurde beobachtet in den Fjorden Jütlands sowie im Hafen und Fjord 
von Prästö, in den Häfen von Roskilde und Vordinborg sowie auf dem Wasser 
zwischen Kallehave und Stege. Während im vorigen Winter neun Stationen 
mehr als zwei Monate lang Eis beobachteten, betrug die längste Dauer in diesem 
Winter nur 55 Tage (Mariager Fjord). Die Dicke des Eises wurde an 27 Stationen 
gemessen und ergab als höchste Werte 29 cm bei Skive, 25 bis 20 cm in Vording- 
borg und Randers Fjord sowie 20 bis 15 cm in Roskilde, am Eingang des 
Mariager Fjord und im Odense-Kanal. Im Durchschnitt war das Eis etwa 7 mm 
weniger dick als im Winter 1906/07; verglichen mit der Dicke, die das Eis in 
schweren Wintern sogar auf den Hauptverkehrsstraßen zu erreichen vermag, wie 
beispielsweise im Frühjahr 1893 im Sund eine Decke von 80 cm erreicht wurde, 
DR
	        
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