accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 36 (1908)

Maurer, H.: Bestimmung und Kompensation von Deviationen mit dem Doppelkompaß usw. 9261 
Die Rechnung wurde sowohl mit den Werten vg wie auch ıpr ausgeführt 
(die Resultate sind durch. die Indices K und F gekennzeichnet), um zu sehen, 
ob vielleicht auf die kompliziertere und ungewohnte Ablesung der gespiegelten 
Fäden ganz verzichtet werden könnte. Die am Doppelkompaß beobachteten 
Mittelkurse 5,, die aus Tabelle IIX in die folgende Tabelle übernommen sind, 
unterscheiden sich von den Kursen Sn Da für die die Deviationen gelten, so 
wenig, daß diese angenähert auch für die Kompaßkurse 5, als gültig angesehen 
werden können, 
Das Resultat der Rechnung ist das folgende: 
Tabelle 1X. 
(Gruppe 
N 
#1 
} 
>, nach dem 
Peilkompaß 
| 
67.9 
67.9 
O1} 
SA = r 
+2 FT 
(am Doppel- 
kompali} 
6144| 652 
780 756 
590 9508 
"d— AKM6 — Ay! 
{nach der Formel 
(9) berechnet | 
— 14 — 09 | 
— 143 — 154 
L ST NS 
= 
+ 35 
— 11.4 
119 
x AK | Ar 
4,0 
3 
35 
x 
} 
A: 
15 — MittelA 
6 
= 15.1 
1 
Mittel A = 41 
Die Probe auf die Brauchbarkeit der Methode liegt in der Kontrolle der 
Konstanz der so ermittelten Werte A. In der Tat weichen sie nicht mehr als 
0.8° von ihrem Mittel ab, obwohl die Werte (6 — A) rund um 23° schwanken. 
Kennt man also A, das für eine bestimmte Aufstellung des Doppelkompasses 
konstant ist, so kann man, wie auch B und € sich ändern mögen, nach dieser 
Methode ö und damit den magnetischen Kurs 5 = %, + ö bis auf etwa 1° genau 
bestimmen, wodurch die Deviation jedes auf dem Mittelkurs abgelesenen Kom- 
passes ermittelt ist. Das Resultat nach Kursablesungen allein (Index K)}) ist nur 
wenig schlechter als das nach den schwierigeren Fadenablesungen (Index F). 
Üf J F 
Die Unterschiede zwischen X, und Bares aber zeigen, daß Kursablesungen am 
Doppelkompaß auch auf dem mittleren Kurs gemacht werden müssen; man 
kann zur Berechnung von & nicht an Stelle von SS einsetzen, 
Will man die berechneten (ö— A), die eigentlich für den Kompaßkurs 
St Sa gelten, genauer auf den Kurs &, reduzieren, für den man sie braucht, 
so kann dies mit unserem Beobachtungsmaterial geschehen, indem man nach 
f U F # * 
derselben Methode in jeder Gruppe die für die Kompaßkurse Sk 5 oder Fr fs 
geltenden (d — A) berechnet, und dann aus ihnen zusammen mit den für Dr Si 
gefundenen Werten die Deviation (d — A) für den Kurs (, interpoliert. In der 
Tat wird so eine weitere kleine Verbesserung erreicht. Man findet aus den 
Beobachtungen F: 
Gruppe 
{1)J 
Für Kurs I {8 AT) 
pr 
Yırk 2a _ 550 
SOLL SR N 
Fa 59 645 
PH Sa _ 947 
X 41414537 
— 1.715 
A 4520 
| Interpoliert für 
>. ($ Ze A wa 
F 
4.4 
C 
59 
6 
AR 
m 82 
+ 
4 0 
44) 
A 
Aittel Arı 
15.1 
| 
ur: 
Ss 
’ 
also eine sehr gute Konstanz für Ar. 
Verzichtet man auf die Fadenablesungen und beschränkt sich auf die Kurs- 
ablesungen, so wird eine solche Deviationskontrolle etwa !/, Stunde Zeit kosten,
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.